13.11.2019 07:20 |

Fußball

Rapid zählt für Seidl erst nach der EM-Quali

Mit dem Match gegen Gibraltar in Straßwalchen beginnt am Mittwoch für das ÖFB-U19-Nationalteam die EM-Qualifikation. Von den vier Salzburgern im Fokus: Kuchls Matthias Seidl, der noch im November bei Rapid vorspielen wird.

Samstag nach dem 1:3 im Regionalliga-Herbstfinale in Grödig ging es für Matthias Seidl nicht heim nach Kuchl – sondern gleich weiter ins U19-Teamcamp an die salzburgerisch-oberösterreichische Grenze nach Lengau und Lochen. Dort bereitet sich die Truppe von Cheftrainer Rupert Marko und Tormanntrainer Hans-Peter Berger seit Sonntag auf die erste Qualiphase für die U19-EM 2020 vor.

Die heute (14.30) in Straßwalchen mit dem dem Duell gegen Gibraltar beginnt. Der vermeintlich leichteste Gruppengegner, denn es warten dann auf dem SAK-Platz Schweiz (16. 11.) und Irland (19. 11.). Aber Matthias Seidl, Stammspieler von Regionalligist Kuchl, warnt: „Wir werden keinen unterschätzen. Wenn man das macht, kriegt man gleich eine drauf“, meinte der 18-Jährige vor der Auftaktpartie gegen den Underdog. Neben Sebastian Aigner und Tobias Berger vom FC Liefering sowie Adnet-Goalie Mirel Kahrimanovic ist er einer von vier gebürtigen Salzburgern im Team. Aber Seidl steht diesmal besonders im Fokus. Weil nach der EM-Quali (die ersten zwei steigen in die nächste Runde auf) noch ein Highlight auf ihn wartet: Er wurde von Rapid zu einem Probetraining eingeladen. Eine riesige Auszeichnung für den offensiven Mittelfeldspieler, der im Sommer auch beim FC Liefering ein Thema war. „Aber leider hat es nicht ganz gereicht“, meinte Seidl. Der im Frühjahr auf jeden Fall bei Kuchl bleiben will („Da wartet die SSM-Matura“), dann aber auf eine Profikarriere hofft. „Wenn es geht, will ich die Chancen nach oben nutzen.“

Mit einer guten EM-Qualifikation vor der Haustüre kann er sich vielleicht noch bei anderen Klubs empfehlen.

Herbert Struber
Herbert Struber
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