20.10.2019 11:41 |

17,5 Millionen Euro

Riesige Betonwand schützt vor neuer Flut

lavanttalSolche dramatischen Szenen wie im November 2012 will in Lavamünd wohl niemand mehr erleben. Nach der Jahrhundertflut wird deshalb seit einem Jahr eine Schutzmauer errichtet, die verhindern soll, dass die Drau erneut über die Ufer tritt. Unterdessen wird mit dem Bau des Rüsthaus-Zubaus begonnen.

„Die Bauarbeiten gehen zügig voran“, meint Vizebürgermeister Emmerich Riegler. Seit einem Jahr werde gebaut. Bald seien zwei Drittel entlang der Drau – vom Kraftwerk bis zum Lavantspitz – verbaut.

„Wir hoffen natürlich, dass wir früher fertig werden, aber das hängt von den Fördermitteln ab und davon, wie sie ausgeschüttet werden“, sagt Amtsleiter Martin Laber. 17,5 Millionen Euro werden in den Schutzbau investiert. 84 Prozent davon sind über das Land und den Bund finanziert. Der Rest des Geldes wird über Partner und die Gemeinde aufgebracht.

Seit dem Hochwasserdrama im Jahr 2012 sei die Bevölkerung massiv beunruhigt, so Riegler: „Erst wenn der Schutzbau fertig ist, werden wir aufatmen können.“

30 Bauarbeiter arbeiten auf Hochtouren. Zwei Stiegenabgänge führen direkt ans Wasser. Am Spitz, wo die Lavant in die Drau fließt, soll eine Ruheoase zum Verweilen geschaffen werden. Weiter oben an der Lavant wird ein Zubau für das Feuerwehrhaus direkt auf die Schutzmauer aufgesetzt. Heute, Sonntag, lädt Kommandant Hannes Kienberger zum Spatenstich für den Zu- und Umbau: „Wir wollen in zwei Jahren fertig sein.“ 850.000 Euro werden investiert.

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