29.09.2019 12:45 |

Sonnenschein pur

Traumhaftes Wetter begleitet den Wahltag

Rund 6,4 Millionen Österreicher sind am Sonntag aufgerufen, den Nationalrat neu zu wählen - bei herrlichem Herbstwetter samt strahlendem Sonnenschein. Die Spitzenkandidaten der antretenden Parteien gaben von den Medien begleitet am Vormittag ihre Stimmen ab und zeigten sich dabei bis zuletzt optimistisch. Gegen Mittag schritt dann auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zur Urne.

Das spätsommerlich schöne Wetter lud in ganz Österreich zu einem Spaziergang ins Wahllokal ein. Sowohl die Wiener als auch die Vorarlberger und Tiroler am anderen Ende des Landes wählten bei strahlendem Sonnenschein. 

Van der Bellen mit Gattin und Hund
Bundespräsident Van der Bellen schritt mit Gattin Doris Schmidauer und Hund „Juli“ in Wien zur Urne und erklärte, er wolle in Sachen Regierungsbildung „keinen Zeitdruck“ machen. Als zentrale Themen von Koalitionsverhandlungen nannte das Staatsoberhaupt „Bildung, Klimaschutz, Sicherheitsfragen und das Bundesheer“. Der Klimaschutz sei ohnedies ein Thema, „das die ganze Welt bewegt“, unterstrich er einmal mehr dessen zentrale Bedeutung.

Der Bundespräsident und die Spitzenkandidaten beim Urnengang:

Offenbar hohe Wahlbeteiligung
Über die Wahlbeteiligung ließ sich bis Mittag noch wenig sagen. In Wien werden vor Wahlschluss keine aktuellen Zahlen in Sachen Wahlbeteiligung veröffentlicht. Offizielle Angaben zur Wahlbeteiligung gibt es auch im Westen Österreichs nicht. Die inoffiziellen Meldungen deuten allerdings auf gute Zahlen hin.

In Niederösterreich war der Zustrom zu den Urnen unterschiedlich. In ländlichen Regionen war er traditionell nach dem Kirchgang stark. In dem „schwarzen Kernland“ geht es um rund 1,3 Millionen Stimmen. In dem ebenfalls bevölkerungsreichen Oberösterreich mit etwa 1,1 Millionen Wahlberechtigten herrschte reges Kommen und Gehen an den Wahlurnen. Auch hier steigt vor allem in den ländlichen Gemeinden das Wähleraufkommen traditionell nach der Sonntagsmesse.

Auch in der Steiermark dürfte die Wahlbeteiligung recht hoch sein. „Das wird bestimmt wieder eine hohe Wahlbeteiligung, so wie beim letzten Mal 2017“, meinte etwa ein Beisitzer in einem Wahllokal in der Grazer Innenstadt.

Im Burgenland wurden jene, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten, ebenfalls von Sonnenstrahlen begleitet. Gleiches war auch aus Salzburg zu hören, wo es ebenfalls keine offiziellen Angaben zur Wahlbeteiligung gibt. Wie in ganz Österreich hatten auch in Salzburg so viele Menschen wie noch nie mit einer Wahlkarte vorgesorgt.

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