Schock für Patientin

Mit brennendem Handy durch Landesklinik gerannt

Bis zu 900 Brände sind laut Experten jährlich in Österreich auf defekte Elektrogeräte zurückzuführen. Schuld sind auch in Flammen aufgehende Handys. Jüngster, besonders dramatischer Vorfall: Ein Mobiltelefon fing in der Hand einer Patientin des Spitals in Waidhofen an der Thaya (Niederösterreich) plötzlich Feuer.

Es waren wahre Schrecksekunden im Waldviertler Krankenhaus. Plötzlich stürzte im Landesklinikum Waidhofen eine Patientin aus dem Zimmer und lief - gellend um Hilfe schreiend - mit ihrem durch einen Kurzschluss in Brand geratenen Handy durch die Gänge. Das Stationspersonal reagierte geistesgegenwärtig. Während eine Schwester das rauchende Mobiltelefon in einem Waschbecken versenkte, drückte die andere den Feuerwehr-Notrufknopf.

Wenige Minuten später empfing das Brandschutzteam des Spitals auch schon sieben Mann der Stadtfeuerwehr. Doch da war alles im wahrsten Sinne schon verraucht. Weiteren hitzigen Überraschungen beugten die Helfer durch den Abtransport des verkohlten Geräts vor.

Bis zu 1000 Grad heiß
„Wenn so ein Lithium-Ionen-Akku überhitzt, löst das eine thermische Reaktion aus, die das Innere des Handys plötzlich bis zu 1000 Grad heiß werden lässt. Der Akku bläht sich auf und fängt plötzlich an zu brennen“, so der steirische Experte Hans Roth, der genau deswegen ein spezielles Entsorgungssystem aufgebaut hat. Mehr noch: Je nach Konstruktion und verwendeten Chemikalien kann die Hitze die gesamte Batterie zum explosionsartigen Platzen bringen.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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