Helmut Schmidinger:

Wiener Musikverein als Musikpodium für Welser

Helmut Schmidinger ist Komponist, einer der wenigen, die in Oberösterreich leben. Komponieren tut Schmidinger derzeit für den Wiener Musikverein und für die Grazer Szene. Dort ist er zudem Pate einer Musikschule, die nach ihm benannt worden ist. Obwohl auch in der Musik der Computer oft genug dominiert, notiert der Welser seine Ideen noch „mit Bleistift auf Papier“, wie er zur „Krone“ sagt.

Den Lebensunterhalt mit Komponieren zu bestreiten, ist kein Honiglecken. Und doch gelingt das dem Welser Helmut Schmidinger (50) recht gut, er ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Derzeit arbeitet er an einem Auftragswerk des Wiener Musikvereins, ein Konzert für Querflöte und Streichorchester ist im Entstehen. „Das ist alles Windhauch und Luftgespinst“, lautet der Titel. „Das Konzert wird ein Plädoyer für die Bedeutung und Kraft der Fantasie und Vorstellungsgabe sein“, erzählt er. Den Musikverein als Podium zu haben macht ihn wahnsinnig stolz.

Pate einer Musikschule
In Oberösterreich hatte Schmidinger unter der Intendanz von Rainer Mennicken Auftragswerke, seit dem Intendantenwechsel aber findet der überwiegende Teil seiner Uraufführungen außerhalb statt. Ein oberösterreichisches Komponistenschicksal? Vielleicht. In Graz wird Helmut Schmidingers Name hoch gehandelt, sogar eine Musikschule wurde nach ihm benannt. „Das kommt im Musikland Österreich gar nicht so oft vor“, freut er sich.

Werke bald auf YouTube
Komponieren tut der Meister der Instrumente und Stimmen, der zudem an der Kunstuniversität Graz eine Professur inne hat, übrigens mit Bleistift auf Papier, erst später wird die Partitur digital erfasst. Am 2. August spielt das Kammerorchester der Wiener Symphoniker ein Schmidinger-Konzert in Wien. Noch etwas Neues? „Auf YouTube werden demnächst junge Musiker meine Werke vorstellen, daran arbeite ich gerade.“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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