13.07.2019 10:09 |

Tanzen in US-Film mit

„Dancing Stars“ im Walzerschritt nach Hollywood

Wien ist wieder Filmkulisse: „Dancing Star“ Thomas Kraml dreht mit US-Star Elisabeth Harnois und Ex-„Cobra 11“-Mime Christian Oliver.

Erst im Mai wurden Profitänzer Thomas Kraml und Ex-Skistar Lizz Görgl zu den Siegern von „Dancing Stars“ 2019 gekürt, jetzt hat der diplomierte Tanzmeister einen ganz dicken Fisch an Land - Pardon - in den Ballroom gezogen. Für einen 90-minütigen US-Fernsehfilm dreht er derzeit in Wien. Diesmal mit dem US-Serienstar Elisabeth Harnois, „Beck is back!“-Schauspielerin Julia Dietze und Ex-„Cobra 11“-Mime Christian Oliver.

Weihnachtsfilm auch im österreichischen TV?
„Bei ,Dancing Stars‘ fällt es den Promis schwer, die Schritte zu lernen. Das kann man sich als Tänzer nur schwer vorstellen. Wenn man als Tänzer dann plötzlich Texte lernen muss, wird man auf einmal sehr empathisch“, lacht Kraml beim „Krone“-Interview im Wiener Palais Eschenbach.

Als Weihnachtsfilm soll die romantische Komödie im Dezember ins US-TV kommen - „wir planen, den Film aber auch im deutschsprachigen Raum zu vermarkten“, so Austro-Produzent Viktor Perdula, der sich mit seiner Firma JewelLabs Pictures für die Umsetzung in Österreich starkgemacht hat.

Worum geht’s? „Ein Mädchen aus Amerika (Harnois) besucht ihren Halbbruder in Wien und stolpert nach ihrem Eintreffen in eine Tanzschule und damit mitten ins Geschehen.“ Lauern hier etwa Klischee und Kulturschock? „Die erste Drehbuchfassung war ein sehr amerikanischer Blick auf Österreich“, erzählt Perdula. „Wir hatten den Anspruch, dass wir die Story möglichst authentisch erzählen, trotzdem aber der amerikanischen Romantic-Comedy-Struktur gerecht werden.“

„Weihnachten im Juli spielen ist größte Herausforderung“
Von einem Kulturunterschied bei den Drehs spürt Hauptdarstellerin Elisabeth Harnois, die in ihrer Rolle auf ihren Prinz Charming trifft, jedenfalls nichts: „Jeder hier ist sehr nett. Ich wünschte nur, ich könnte die Sprache verstehen. Also vielleicht gibt es einen großen Kulturunterschied, aber ich bekomme es nicht mit, weil ich nichts verstehe“, witzelt die „CSI: Vegas“-Aktrice.

Einig sind sich die Darsteller sowie das Team um Regisseur Nick Lyon und Kameramann Leigh Underwood auch darin: „Weihnachten im Juli spielen ist die größte Herausforderung.“ „Ich kann nicht mal grüne Bäume zeigen, und dabei würde ich gern die Architektur der Stadt grenzenlos einfangen. Für die Winterstimmung werden wir deshalb auch mit Visual Effects arbeiten“, sagt Lyon. Und so heißt es für Kraml, Florian Vana, Dimitar Stefanin und Co. weiterhin „Christmas in Vienna“ - mitten im Sommer.

Marie Pribil, Kronen Zeitung

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