Beschluss gefasst

Landesregierung beteiligt sich an 2 Arbeitsstiftungen

Steiermark
19.04.2010 13:28
Die steirische Landesregierung hat am Montag einstimmig die Beteiligung an zwei Arbeitsstiftungen beschlossen. Eine der Stiftungen ist für arbeitslos gewordene Speditionsmitarbeiter gedacht, die andere ist österreichweit unter Einbeziehung aller Bundesländer und des Arbeitsmarktservices (AMS) für Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren ohne Job gedacht.

Mit der einen Stiftung sollen die konjunkturellen Schwierigkeiten bei den Speditionsunternehmen abgefedert werden und frühere Beschäftigte in diesem Bereich mit Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wieder in den Arbeitsprozess integriert werden.

Das Land Steiermark wird dafür auf Antrag von Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser (SPÖ) 60.000 Euro zur Verfügung stellen. Beteiligen werden sich auch die Speditionsunternehmen und das AMS. 48 steirische Arbeitnehmer sollen diese Maßnahme in Anspruch nehmen, laufen wird die Initiative bis Dezember 2014.

Arbeitslose Jugendliche erhalten Unterstützung
Im Rahmen der österreichweit angelegten zweiten beschlossenen Arbeitsstiftung sollen arbeitslose Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren bei der Suche nach einem erstmaligem Job oder einer Wiederbeschäftigung unterstützt werden. Eine Vermittlungsquote von 70 Prozent wird dabei angestrebt. Gelingen soll dies unter anderem durch Qualifizierungsmaßnahmen, Training, Case Management und praktische Ausbildung.

345 junge Menschen aus der Steiermark werden teilnehmen. Die Gesamtkosten des Projektes, das bis März 2014 laufen wird, betragen rund zehn Millionen Euro, die Steiermark beteiligt sich mit rund 432.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt durch den Bund, das AMS, die Unternehmen und die jeweiligen Länder.

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