01.07.2019 22:35 |

„Glimpfliches Ende“

Züge in Wien kollidiert: Vier Menschen verletzt

Am Montagnachmittag kam es zu einem Zugunfall im Wiener Bezirk Floridsdorf. Eine S-Bahn-Garnitur kollidierte auf offener Strecke seitlich mit einem nicht besetzten ÖBB-City-Shuttle. Die beiden Züge entgleisten teilweise. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Die betroffenen Züge wurden evakuiert. Der Zugverkehr war vorübergehend eingestellt, die Aufräumarbeiten werden noch bis Dienstagabend andauern, wie die ÖBB am Montag in den späten Abendstunden bekannt gaben.

„Zum Glück glimpflich ausgegangen“
Zu dem seitlichen Zusammenstoß der beiden Personenzüge ist es zwischen dem Bahnhof Floridsdorf und der Station Siemensstraße im Bereich einer Verschneidung von Geleisen gekommen. Etwa 60 Passagiere wurden aus den Zügen geborgen. Rettungssprecherin Corina Had berichtete von vier Leichtverletzten. Alle wurden von der Wiener Berufsrettung erstversorgt, die mit dem K-Zug an Ort und Stelle war. „Es ist zum Glück glimpflich ausgegangen“, meinte Had.

Die Feuerwehr hatte nach 18.30 Uhr ihren Einsatz abgeschlossen, die ÖBB waren bemüht, die beschädigten Garnituren möglichst rasch von den Geleisen zu bekommen.

Aufräumarbeiten bis Dienstagabend
Infolge des Unfalls wurden Regionalzüge Richtung Hohenau und Laa an der Thaya über Stadlau umgeleitet. Die Fahrgäste mit anderen Zielen in Richtung Norden wurden aufgefordert, am Praterstern in die U-Bahnlinie U1 umzusteigen und bis Leopoldau zu fahren. Dort konnten sie wieder in die Züge der ÖBB umsteigen. Die Wiener Linien akzeptierten Zugtickets. Der Zugverkehr zwischen Siemensstraße und Wien-Floridsdorf war unterbrochen. Die Oberleitungen mussten geerdet werden, die Aufräumarbeiten sollen bis Dienstagabend andauern.

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