Nach intensiven Erhebungen führte eine heiße Spur in den elf Kilometer südwestlich gelegenen Ort Wolfsberg im Schwarzautal. Dort forschten die Kriminalisten einen 20-Jährigen aus, der mit zwei Schicksalsschlägen offenbar nicht fertig wird. Im Vorjahr hatte sich erst die Freundin von ihm getrennt, dann war in Glojach sein bester Freund tödlich verunglückt.
Schütze will Schaden wiedergutmachen
Das war – laut Angaben des Verdächtigen – der Grund, warum er in dieser Ortschaft zwei Schüsse aus einem Flobertgewehr abgab. Das Haus – es gehört einem Landwirt (41) und seiner Ehefrau (40) – wollte er aber nicht treffen, sondern "eigentlich nur eine Laterne". Zwei Monate zuvor hatte er in seiner Heimatgemeinde bei einer Waschanlage auf einen Cola-Automaten geschossen. Den Schaden – etwa 3.300 Euro – will der reumütige Arbeiter wiedergutmachen.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild
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