Arbeitsmarkt-Chance:

Pensionisten könnten bei Fachkräftemangel helfen

Ex-Landeschef Josef Pühringer (ÖVP) wünscht sich als Seniorenbundobmann neue Antworten auf die Frage. „Wie sieht man Pensionisten?“ Man sollte sie weniger als Belastung und zu Betreuende sehen und mehr als „Chance für die Gesellschaft“. Etwa als Reservoir zur Linderung des zunehmenden Fachkräftemangels.

Nach und nach gehen die „Babyboomer“, mit ihrem Höhepunkt im Geburtsjahrgang 1963, in Pension, was auch viel Erfahrung aus der Wirtschaft abzieht. Dank gestiegener Lebenserwartung hätten viele davon noch etliche produktive Jahre vor sich.

Was tun mit mehr gesunden Jahren?
Hier setzt Pühringer an: „Es muss die Frage gestellt werden, welche Chancen in dieser erhöhten Lebenserwartung mit mehr gesunden Jahren für die Gesellschaft liegen!“ Das reiche von einer Stärkung des Arbeitsmarktes mit vernünftigen Altersarbeitsmodellen bis hin zu den großen Leistungen, die die „Babyboomer“ in das Ehrenamt einbringen können.

Pensionisten-Jobs in Mangelberufen
Man müsse daher auch darüber nachdenken, wie man das (Weiter-)Arbeiten in Pension attraktiver machen könnte, fordert der Seniorenpolitiker: „Ziel ist es natürlich nicht, dabei den Jungen die Arbeitsplätze wegzukonkurrenzieren.“ Sondern das dort zu machen, wo bereits Fachkräftemangel herrscht. Man könnte auch hier „Mangelberufe“ definieren, wo man die Älteren braucht und wo sie niemandem Jobs wegnehmen.

Deutlich höhere Bildung
Aber schaffen die Alten das auch, in gewissem Ausmaß weiterzuarbeiten? Natürlich wird es nicht um schwere körperliche Arbeit gehen können. Aber die 1955 bis 1969 geborenen „Babyboomer“ haben deutlich höhere Bildungsabschlüsse als die vor 1955 Geborenen, so Pühringer.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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