17.06.2019 13:25

Grusliges Exponat

Spital in Thailand stellt mumifizierten Mörder aus

Ein besonders grusliges Exponat können Besucher und Patienten in einem thailändischen Krankenhaus bestaunen: In der Siriraj-Klinik findet man seit Jahrzehnten die einbalsamierte Leiche eines Mörders im angeschlossenen Museum. Obwohl mehr als 17.000 Menschen in einer Petition forderten, das schaurige Ausstellungsstück aus dem Krankenhaus zu entfernen, bleibt der hingerichtete Chinese Si Quey vorerst an seinem angestammten Platz.

Der chinesische Einwanderer war 1959 zum Tode verurteilt worden. Ein staatliches Hinrichtungskommando exekutierte den Mörder. Sein Körper wurde schließlich in Paraffin einbalsamiert und in einer riesigen Vitrine im Museum des größten Krankenhauses von Bangkok ausgestellt.

Seit dem gibt es Gegner und Befürworter des ungewöhnlichen Exponats. Der Dekan der Medizinischen Fakultät des Uni-Krankenhauses, Prasit Watanapa, sagte der „Bangkok Post“am Montag: „Wir möchten uns gern beide Seiten anhören. Manche halten es für großartig, wenn wir den Leichnam bewahren und die Ausstellung mit Informationstafeln ergänzen. Andere finden, dass wir keine Scham haben.“

Doch auch viele weitere Ausstellungsstücke sind nichts für schwache Nerven:

Chinese ermordete sieben Kinder in Thailand
Diese Prüfung könnte sich allerdings in die Länge ziehen - auch der Professor wollte dazu keine Angabe machen. Es sind noch die Mumien von zwei weiteren, allerdings namenlosen Mördern ausgestellt. Si Quey wurde die Tötung von sieben Kindern zur Last gelegt und wurde dabei ertappt, als er sein letztes Opfer verbrennen wollte. Der Leichnam des Chinesen zierte lange Zeit auch der Zusatz: „Ein Kannibale“. Dieser wurde mittlerweile entfernt - der verurteilte bestritt zeit seines Lebens, Menschenfleisch gegessen zu haben.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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