17.06.2019 06:05

EM-Start gegen Serbien

David Alaba: „Ich traue der U21 das Semifinale zu“

ÖFB-Star David Alaba wünscht dem U21-Team von Werner Gregoritsch, das heute Montag (18.30 Uhr) in Triest gegen Serbien in die EM startet, den Aufstieg und damit die Qualifikation für Olympia 2020. Marco Friedl schätzt der Bayern-Star besonders.

Heute startet Österreichs U21-Nationalteam in Triest gegen Serbien (18.30 Uhr live in ORF 1) in die EM. Viele träumen von einem Sommermärchen, wie es 2017 dem Frauen-Nationalteam gelang. Großer Daumendrücker ist David Alaba, der gestern aus seinem Urlaub in Mykonos zum Finalturnier des Coca-Cola-Cups nach Mattersburg kam. Dort betonte der Star von Bayern München, der seit dem 5. September 2009 mit 17 Jahren und 74 Tagen bis heute jüngster U21-Teamspieler Österreichs ist: „Ich traue der Mannschaft definitiv das Semifinale und damit die Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio zu.“

Der 26-Jährige unterstrich: „Das wäre etwas Besonderes. Es wird in der Gruppe mit Deutschland, Serbien und Dänemark sicher nicht einfach. Aber die Jungs können es schaffen.“ Einer aus dem Kader für die Titelkämpfe in Italien und San Marino gehört zu seinem engsten Freundeskreis - der Tiroler Marco Friedl.

„Wie ein kleiner Bruder“
„Ich kenne ihn schon seit er zwölf ist und bei Bayern München im Nachwuchs war“, erzählte David, „Marco ist wie ein kleiner Bruder für mich. Man sieht, wie er bei Werder Bremen gereift ist. Ich bin richtig stolz auf ihn. Wir haben das Wochenende, bevor er zum U21-Team gereist bin, noch miteinander verbracht.“

Xaver Schlager, Stefan Posch und Philipp Lienhart, der übrigens 2008 mit Rapids U12 den Coca-Cola-Cup gewann, sieht Alaba als spezielle Pluspunkte: „Sie haben alle schon im A-Nationalteam gespielt. Das sind Spieler, die etwas reißen können.“

Guter Job
Von Teamchef Werner Gregoritsch hält er viel: „Er macht einen sehr guten Job. Ich kenne ihn über seinen Sohn Michael.“ Zu seinen fünf U21-Länderspielen unter dem damaligen Teamchef Andreas Herzog sagt Alaba: „Eine tolle Zeit. Herzog war ein super Trainer, bei dem ich viel gelernt habe. Leider hat es damals nicht zu einem Großereignis gereicht.“ Im Gegensatz zur jetzigen U21, die nächsten Sonntag gegen Deutschland auch von der U12 des Wolfsberger AC angefeuert wird. Denn der WAC-Nachwuchs besiegte im Finale des Coca-Cola-Cups den FC Dornbirn mit 2:0 und bekam als Belohnung eine Reise zum Hit nach Udine.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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