So, 16. Juni 2019
22.05.2019 19:00

Jugendbefragung:

„Finanzielle Sicherheit und politische Bildung“

Ein Forschungsprojekt rückte Jugendliche in die Mitte, die bisher den Absprung in die Arbeitswelt nicht geschafft haben. Rund 450 junge Leute aus 13 Bezirken Oberösterreichs wurden nach ihrer Lebenssituation befragt. Unter dem Motto „Ich kann was. Ich bin was! Reicht das?“ präsentierte man die Ergebnisse in Linz.

Der Festsaal im Linzer Ursulinenhof brodelte gestern. Die Energie der jungen Leute war ansteckend, Zuversicht und Aufbruchsstimmung machte sich breit. Die Jugendlichen - rund 110 von 450 Befragten aus ganz Oberösterreich - präsentierten eine Studie, die sich mit ihrer Lebenssituation befasst: „Ich besuche die Produktionsschule in Braunau“, sagt Lorenzo Mateut (16). Er muss mit gut 300 Euro im Monat auskommen, „das ist weniger als die Lehrlingsentschädigung“, sagt er.

Mehr Sicherheit, mehr Chancen
Seine Forderung ist klar, die er für die Untersuchung, die von Institutionen wie Arbeiterkammer, Betriebsseelsorge oder der Bischöflichen Arbeitsstiftung ausgearbeitet worden ist, formuliert: „Ich brauche mehr finanzielle Sicherheit.“ Sein Kollege Marco Roider (20) will „politische Bildung in den Kursen für junge Leute, die fit für den Beruf gemacht werden.“ Auch der Wunsch nach sinnvoller Arbeit und mehr Chancen, mal in Jobs hinein zu schnuppern ist groß. Barbara Mittendorfer-Ehrenfellner (Bischöfliche Arbeitslosenstiftung) freut sich über das Engagement der Jugendlichen, aber: „Wir wollen nun ein konkretes Forderungspapier ausarbeiten.“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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