Polizei ermittelt

Im Burgenland häufen sich Fälle von Giftködern

Gleich in mehreren Gemeinden im Nordburgenland herrscht erneut Aufregung um Giftköder, denen Hunde zum Opfer gefallen sind. Sowohl in St. Margarethen und Eisenstadt als auch in Forchtenstein sind Tierfreunde alarmiert. Sie sollen derzeit besonders achtgeben - beim Spaziergang genauso wie im eigenen Garten. 

Barbara Schneider aus St. Margarethen ist erschüttert. Ein Unbekannter hat offenbar einen Köder über den Zaun bei ihrem Haus geworfen und damit ihren Berner Sennen-Mischling vergiftet. „Unser ,Barry‘ war ganz aufgeregt und nervös, hat gezittert. Die Augen hatte er weit aufgerissen. Da haben wir gewusst, dass etwas nicht stimmt“, erinnert sich die Tierfreundin mit Entsetzen. Sie zögerte nicht lange und brachte den Vierbeiner umgehend zur Tierärztin: „Die war sich ziemlich sicher, dass er vergiftet worden ist.“ Durch das schnelle Handeln konnte der sechs Jahre alte Vierbeiner gerettet werden. „Ich verstehe nicht, wie ein Mensch so etwas machen kann. Der Hund tut ja schließlich niemanden etwas.“ Der Vorfall wurde angezeigt, die Polizei ermittelt.

Auch weitere Vorfälle bekannt
Auch in Eisenstadt kam es zu einem tragischen Vorfall. Beim Spaziergang hatte ein Hund etwas aufgeschnappt – und starb an den Folgen. Ein herumliegendes Plastiksackerl voll Faschiertem erweckte in Forchtenstein die Neugierde von Hunden. Unter das Fleisch waren weiße Körner gemischt, die auf einen Giftköder schließen lassen. Bis jetzt konnten vierbeinige Lieblinge aber davon abhalten werden, in die Falle zu tappen.

Ch. Miehl & K. Grammer, Kronen Zeitung

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Donnerstag, 21. Oktober 2021
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