Die ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung eines Wiener Pensionisten brachte ihn in Haft und nun vor den Richter im Landl: Er veranstaltete jedes Wochenende in seiner Wohnung Sexpartys, dealte dort mit aufputschenden Drogen. Das Urteil fällt mild aus.
Lieb lächelt der alte Mann in die Kamera, als er von einer Justizwachebeamtin in den Verhandlungssaal im Wiener Landl gebracht wird. Dort landete er wegen seines wohl unüblichen Hobby, das er in der Pension pflegt: Der 76-Jährige veranstaltete Sexpartys bei sich zu Hause – stimulierende Drogen inklusive.
Jedes Wochenende Drogen und Sex
Wegen rund 900 Gramm Mephedron – einem Amphetamin – sitzt er nun vor dem Richter. „Einen Teil hat er verkauft und einen Teil hat er auf den homosexuellen Sexpartys verschenkt“, erklärt Verteidiger Nikolaus Rast. Zwei Jahre lang feierte man jedes Wochenende ausgiebig in der Wohnung in Wien-Wieden. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei schließlich 182 Gramm Suchtgift in seinem Abstellraum.
„Altersdumm wie ich bin, hab‘ ich mich ausnutzen lassen“, so der Wiener Pensionist über die Orgien in seiner Wohnung. Und die aufputschenden Drogen? „In solchen Kreisen ist es sehr üblich, dass man bestimmte Chemikalien zu sich nimmt.“
Darf heim, aber ohne Partys
Weil er mit fast 80 Jahren noch unbescholten ist, fällt das Urteil mild aus: Ein Jahr teilbedingte Haft – zwei Monate muss er ins Gefängnis. Das saß der 76-Jährige aber bereits in Untersuchungshaft ab. Also darf der Mann nach seinem Prozess nach Hause gehen. Den Sexpartys habe er jedenfalls abgeschworen, beteuert er ...
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