01.04.2019 06:53 |

Leclerc in aller Munde

Hamilton: „Charles gehört die Zukunft“

Energie-Rückgewinnungssystem kaputt, im Finish fehlten Ferrari-Jungstar Leclerc in Bahrain rund 160 PS an Leistung, so gab’s schlussendlich nur Platz drei hinter den glücklichen „Silberpfeilen“ von Hamilton und Bottas.

Was für ein bizarres Ende beim Wüsten-Grand-Prix in Bahrain. Charles Leclerc, der ein Riesenrennen hingelegt hatte, wurde im Finish durch Motorprobleme gebremst, fiel noch hinter die beiden „Silberpfeile“ von Lewis Hamilton, der seinen 74. Sieg feierte, und Valtteri Bottas zurück. Mit ein bisserl Glück, nämlich weil kurz vor Schluss noch das virtuelle Safety-Car eingesetzt werden musste, schaffte es der Ferrari-Jungstar als Dritter immerhin noch aufs Podest.

Alle leiden mit Leclerc
Aber alle litten mit dem 21-Jährigen, der am Samstag seine erste Poleposition geholt hatte und schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte. „Er war der beste Fahrer im besten Auto, Charles hätte diesen Sieg verdient, für ihn natürlich ein fürchterliches Unglück“, gestand auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Und selbst Weltmeister Hamilton dachte auch im Siegesjubel an den Monegassen. „Wir hatten heute extremes Glück, Charles ist ein Superrennen gefahren, das ist im Moment für ihn sicherlich niederschmetternd, aber er wird noch viele Rennen gewinnen, er ist der Mann der Zukunft!“

Unheimlich enttäuscht
Und was meinte der Mann des Rennes selbst? „Ich bin einfach unheimlich enttäuscht. Aber so etwas passiert. Das gehört zum Rennsport dazu, aber natürlich ist das jetzt ganz schwer zu verdauen. Ich wollte sicher nicht als Dritter dieses Rennen beenden, ich hatte einfach viel mehr drauf“, sagte Leclerc, der nach einem etwas verpatzten Start ein unglaubliches Rennen hinlegte, seinen Teamkollegen Sebastian Vettel überholte und ganz klar auf Siegkurs war. „Trotzdem muss ich mich beim Team für ein herausragendes Auto bedenken. Wir waren das ganze Rennen über sehr stark. Und ich bin mir sicher: Wir schlagen stark zurück!“

Auch der zweitplazierte Valtteri Bottas, der seine WM-Führung verteidigte war sich sicher: „Als Team hatten wir heute sehr, sehr viel Glück, aber auf der anderen Seite haben wir auch keine Fehler gemacht.“

Richard Köck, Sakhir, Kronen Zeitung

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