14.03.2019 05:30 |

Salzburg-Napoli

Acht Sonderzüge für die Fans

Knapp 30.000 Fans pilgern heute zum Europa-League-Spiel in die Red Bull Arena. Viele davon kommen mittlerweile mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die ÖBB bieten diesmal gleich acht Sonderzüge an – eine logistische Herausforderung, denn die Bahn muss auf viele verschiedene Szenarien vorbereitet sein.

„Für uns haben die Vorbereitungen direkt nach der Auslosung zum Europa-League-Achtelfinale begonnen“, sagt ÖBB-Regionalmanager Josef Spiesberger. Durch das attraktive Los des FC Red Bull Salzburg gegen Neapel, war schnell klar, dass das Stadion voll werden würde. In Kooperation mit dem Verein und dem Verkehrsverbund stellen die Bundesbahnen acht Sonderzüge zur Verfügung. Drei halten vor und fünf nach dem Spiel an der Haltestelle beim Europark.

Strecken müssen früh reserviert werden
Wie kompliziert es ist, diese zu organisieren, zeigen folgende Beispiele: Die einfachste Variante ist der normale Spielschluss nach 90 Minuten. Aus Erfahrung weiß man ziemlich genau, wann die Fans zu den Zügen kommen werden und wohin sie fahren. Die Gleise für dieses Zeitfenster wurden gleich nach der Auslosung reserviert. „Auch wenn es schwierig ist, freie Gleise zu finden, geht es am Abend etwas leichter, weil weniger Güterverkehr unterwegs ist“, erklärt Spiesberger. Die Schwierigkeit in der Planung beginnt ab diesen Zeitpunkt aber erst richtig. Denn was passiert, wenn das Spiel erst nach der Verlängerung endet? Erst nach einem Elfmeterschießen? Vielleicht gibt es eine Spielunterbrechung... „Wir haben fünf verschiedene Szenarien für alle fünf Sonderzüge nach dem Spiel“, sagt der Manager und fügt hinzu: „Das heißt, wir müssen im Vorfeld 25 verschiedene Zeitfenster für diese Strecken beantragen.“ Definitiv eine logistische Herausforderung. Viele Abteilungen müssen dafür Zusammenarbeiten, auch die Security ist natürlich betroffen.

3000 Fans werden mit dem Zug kommen
Insgesamt geht man von 3000 Fans aus, die mit der Bahn an- und abreisen werden. Das Match-Ticket gilt am Spieltag auch für die Öffis. 25 zusätzliche Mitarbeiter werden für die Züge benötigt.

Felix Roittner
Felix Roittner
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