Für den Umweltschutz:

Kirchham verordnet sich 40-tägige Plastikfastenkur

Ohne Plastik zu leben ist eine große Herausforderung, aber keinesfalls unmöglich! In der 2200-Seelen-Gemeinde Kirchham sind nun alle Bürger aufgerufen, in den nächsten 40 Tagen möglichst auf Plastik zu verzichten. Mitte Mai gibt es einen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern, der auch langfristig nachwirken soll.

2016 hat Kirchham mit Pfeilen den Müll am Straßenrand markiert und viele Gemeinden animiert, diese Bewusstseinskampagne ebenfalls auszuprobieren. Nun will Kirchham mit dem „Plastik-Fasten“ wieder eine Vorreiterrolle einnehmen. „Unsere Bürger sollen 40 Tage lang bewusst auf unnötige Verpackungen verzichten“, freut sich Bürgermeister Hans Kronberger auf die Herausforderung.

Keine Sackerl beim Nahversorger
Bei einem Workshop wurden Ideen zur Reduzierung des Mülls erarbeitet. Unter anderem soll beim Einkauf auf Sackerl für Obst und Gemüse oder die Jause verzichtet werden, Mineralwasser aus PET-Flaschen durch die Ortswasserleitung ersetzt werden und beim örtlichen Nahversorger können Wurst und Käse direkt in mitgebrachte Dosen eingepackt werden. Die Landjugend stellte kürzlich (gegen Vorbestellung) lose Gartenerde von der Kompostieranlage per Traktor oder Scheibtruhe an Haushalte zu, um so Plastiksäcke zu vermeiden. Jeder kann seine Erfahrungen unter gemeinde@kirchham.at abliefern.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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