21.02.2019 09:00 |

Saison läuft blendend

„Ski-Hochsaison reicht bis in den März hinein“

Semesterferien in wichtigen Herkunftsländern, dazu strahlend blauer Himmel für Tagesgäste - auf den Tiroler Pisten herrscht derzeit auch an Wochentagen ein außergewöhnlicher Andrang. Nach einem durchwachsenen Jänner dürfte die laufende Hochsaison nun einige Wochen lang andauern.

Bei der Tirol Werbung ist die Stimmung derzeit ähnlich prächtig wie das Wetter. „Der Tenor aus den Regionen ist einhellig“, freut sich Chef Florian Phleps, „sie spüren eine starke Nachfrage und sprechen von einer sehr guten Buchungslage.“ Trotz Plusgraden reichen die Schneereserven auch in niedriger gelegenen Orten.

Schneechaos-Berichte scheinen vergessen
Die großen Schneemengen wurden im Jänner medial oft mit „Chaos“ in Verbindung gebracht. „Nun aber registrieren die befragten Skihochburgen auch deutlich über den Februar hinaus eine erfreuliche Nachfrage“, berichtet Phleps. Dies bestätigt Kitzbühels TVB-Präsidentin Signe Reisch: „Die Hochsaison wird bis weit in den März hinein reichen.“

Ansturm an Werktagen fast wie am Wochenende
In der benachbarten SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental hat man „zwei sehr starke Wochen“ hinter sich, wie Geschäftsführer Walter Eisenmann schildert. Die Saison liege etwa 5 bis 7 Prozent im Plus. Auffallend: Die Gästezahl an Wochentagen (35.000 bis 37.000) liegt nicht wesentlich unter den Wochenenden (42.000). Trotzdem sperrt die Skiwelt (ausgenommen Ellmau) am 31. März zu. „Weil viele Hotels schließen und es für einen ganztägigen Skilauf meist schon zu warm ist.“

Holländer dominieren in Serfaus-Fiss-Ladis
Diese Sorgen kennt man in Serfaus-Fiss-Ladis (Talorte erst ab 1200 Meter) weniger. „Bei uns dominieren derzeit die Holländer, wir haben 21.000 Leute im Skigebiet“, sagte gestern Reinhard Walch vom Marketing der Komperdell-Bergbahnen in Serfaus. Ab Mitte März lockt man mit Ermäßigungen (Genusswochen, verbilligte Tickets ab drei Tagen). Bis Oster-Dienstag will man alle Anlagen laufen lassen.

7000 Mahlzeiten täglich
Auch für die Gastronomie ist der Ansturm eine Herausforderung. „Täglich Vollgas“, lacht Markus Santer, Chef des Restaurants Giggijoch in Sölden. Ein etwa 120-köpfiges Team aus vielen Nationen sorgt dafür, dass auf den 2000 Sitzplätzen täglich rund 7000 Mahlzeiten serviert werden. Bis Ende März, glaubt Santer, wird es auf diesem hohen Niveau weitergehen.

Nur der Jänner war schwierig
Zu Saisonhalbzeit zeigt sich einmal mehr, dass Tirol als Winterdestination gefragt ist wie nie zuvor. Knapp 11,4 Millionen Nächtigung wurden seit November verbucht - mehr als im Rekordwinter 2017/18. Einzig der Jänner hat ein signifikantes Minus von 4,3 Prozent gebracht. Grund dafür waren die starken Schneefälle.

Andreas Moser
Andreas Moser

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