12.02.2019 11:58 |

Angeführt von Dadic

Das ist Österreichs Team für Hallen-EM in Glasgow

Österreichs Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat bereits neun Athleten für die Hallen-EM in Glasgow vom 1. bis 3. März nominiert. Das Team wird angeführt von Ivona Dadic, die im Fünfkampf erneut eine sehr gute Medaillenchance besitzt. Österreichs „Leichtathletin des Jahres 2018“, die vom europäischen Verband schon lange aufgrund ihrer herausragenden Leistungen im Vorjahr für die Hallen-EM nominiert war, war 2018 Vizeweltmeisterin in Birmingham und hatte 2017 bei der Hallen-EM in Belgrad auch schon Silber gewonnen.

Bei den Hallen-Meisterschaften an diesem Wochenende im Dusika-Stadion testet Ivona Dadic noch drei Übungen (Hürdensprint, Hochsprung, Kugelstoßen). „Im Training ist Ivi gut, die Form passt“, sagt Trainer Philipp Unfried, der für Glasgow nur eine Zielsetzung kennt: „Natürlich wollen wir eine Medaille gewinnen.“ Und: „Macht Ivi einen guten Wettkampf, müsste auch eine Medaille herausschauen! Dann kann sie wohl nur von Johnson-Thompson geschlagen werden!“ Katarina Johnson-Thompson (Gb) hatte im Vorjahr bei der Hallen-WM in Birmingham auch Gold vor Ivona Dadic gewonnen.

In dieser Hallen-Saison hatten zudem die 60-m-Sprinter Markus Fuchs und Alexandra Toth sowie Susanne Walli (400 m) und Andreas Vojta (3000 m) das Limit für Glasgow erbracht. Neben diesen Athleten nominierte der ÖLV aber auch schon vor den Meisterschaften an diesem Wochenende in Wien Steffi Bendrat (60 m Hürden), Nada Ina Pauer (3000 m), Verena Preiner (Fünfkampf) und Dreispringer Philipp Kronsteiner für die EM.

Bendrat hatte heuer die Norm über 60 m Hürden von 8,24 Sekunden nur um eine Hundertstel verpasst, hat aber das Limit im Vorjahr mit 8,02 erzielt, eine Leistung, die der Europäische Verband anerkennt. Kronsteiner fehlten bislang mit 16,41 m nur neun Zentimeter auf die offizielle Norm, da er aber 13. in der aktuellen Europarangliste ist, wurde er ebenso nominiert wie Pauer, die in Madrid am vergangenen Freitag über 3000 m in 9:07,63 die geforderte Zeit nur um 2,63 Sekunden verpasst hatte. Pauer ist derzeit 21. in Europa. So entschied sich der ÖLV in diesen Fällen jeweils für eine sofortige Nominierung. Noch haben die Athleten aber ohnehin die Chance, mit einer Limit-Erfüllung selbst alle Bedenken vom Tisch zu wischen. Pro Nation kann jeder Mitgliedsverband jedoch einen Teilnehmer pro Disziplin nominieren, über die Teilnahme entscheiden hier die Technischen Delegierten des Europäischen Verbandes.

Preiner kann ihren Startplatz im Fünfkampf dank ihrer herausragenden Leistung heuer in Linz (4482 Punkte) kaum noch genommen werden. Sie muss beim offiziellen Limitschluss am 17. Februar unter den besten acht in der bereinigten Europarangliste sein. Aus diesen Top 8 aber kann sie praktisch nicht mehr verdrängt werden.

Olaf Brockmann

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