„Krone“-Fußballerwahl

Herzog: „Ich würde Marko die Stimme geben“

Als junger Fan schnitt Andi Herzog fleißig Stimmzettel für sein Idol Heinrich Strasser aus. 1992 wählten ihn dann die Fans auf Platz eins. Sein Favorit auf den prestigeträchtigen Sieg heißt heuer Arnautovic.

Andi Herzog weiß, wie sich ein Sieg bei der „Krone-Fußballerwahl“ anfühlt – 1992 wählten ihn die Fans auf Platz eins. „Das empfand ich damals als Riesenauszeichnung. Dieser Titel hatte ein für meine persönliche Entwicklung sehr wichtiges Jahr, in dem ich von Rapid zu Bremen gewechselt war und in Deutschland gleich Erfolg hatte, perfekt abgerundet“, erinnert sich Österreichs Rekord-Teamspieler.

Als Kind hat der 50-Jährige selbst eifrig Stimmen gesammelt: „Heinrich Strasser hieß da mein Idol, er spielte mit meinem Vater gemeinsam, war bei der Admira der einzige Teamkicker, bei der WM 1978 dabei und wie ein Onkel für mich.“

Derzeit verfolgt Israels Teamchef aus der Ferne die Wahl, bereitet sich in Tel Aviv auf den Start der EM-Qualifikation mit den Heim- Matches gegen Slowenien und Österreich vor. Sein persönlicher Favorit steht fest: „Ich würde Marko die Stimme geben“, legt sich Herzog auf Arnautovic fest. „Er hat 2018 gezeigt, wie wichtig er fürs Nationalteam ist. Ich wünsche ihm auch heuer viele Siege – nur nicht gegen uns“, schmunzelt Herzog mit Blickrichtung aufs erste von zwei Duellen gegen das ÖFB-Team am 24. März in Haifa.

Ob Markos Transfer nach China klappt, ist offen – sein Coach bei West Ham, Manuel Pellegrini, hält es nach wie vor für möglich, dass der 29-Jährige wechselt.

Europa-Tour steht an
Herzog freut sich, dass sein Schützling Munas Dabbur im Sommer den Sprung von Salzburg nach Sevilla schafft: „Das ist eine enorme Aufwertung für Israels Fußball. Ich denke, dass Munas mit seinem Spielstil sehr gut nach Spanien passt.“ In den kommenden Wochen tourt der Teamchef durch Europa, beobachtet in Deutschland, Belgien, England und Schottland seine Teamspieler, denen er mehr Variabilität einimpfen will: „Wir müssen schwerer ausrechenbar werden, wollen auch mit Überraschungs-Momenten punkten.“

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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