Beim ersten Training

Doping-Kontrollore knöpften sich ÖSV-Biathleten vor

Olympia
08.02.2010 10:28
Österreichs Biathleten sind am Sonntag nach ihrem ersten Training im Whistler Olympic Park von den Doping-Kontrolloren in Empfang genommen worden. Für Simon Eder, Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch, Fritz Pinter und Christoph Sumann war das keine Überraschung, denn bereits am Vortag waren die Russen und gleich nach ihrer Ankunft die Deutschen zur Kontrolle gebeten worden.

Während das Quartett Landertinger, Sumann, Eder und Mesotitsch, das fix am ersten olympischen Biathlon-Bewerb am Sonntag für Österreich teilnehmen wird, direkt im Stadion an der Loipe abgefangen wurde, warteten die Kontrollore dann bei den Containern, in denen das ÖSV-Team die Skier aufbewahrt, auch noch auf den zuletzt eingetroffenen Ersatzmann Pinter.

"Wir sind das gewöhnt"
"Für uns ist das kein Problem, sondern Alltag. Das Gute ist, dass sie gewartet haben, bis das Training zu Ende war", sagte Trainer Reinhard Gösweiner. "Wir sind das eh gewöhnt. Anstrengend ist es nur, wenn sie, wie es uns im Vorjahr passiert ist, dreimal innerhalb von 24 Stunden kommen."

Die rot-weiß-roten Athleten waren erst am Samstagabend nach Kanada gereist und hatten nach gut verbrachter erster Nacht bereits am Sonntagvormittag zum Langlauftraining die Skier angeschnallt.

Auch zwei Rodler zu Tests gebeten
Die Doping-Kontrollore tauchten auch bei Daniel und Manuel Pfister auf. Die Rodel-Brüder, die im Einsitzer bei den Winterspielen starten, wurden nach ihren Biathlon-Kollegen zu Tests gebeten, teilte das ÖOC mit.

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