Di, 22. Jänner 2019

Skurrile Überraschung

17.12.2018 14:55

FPÖ-Video: Vizekanzler spielt Christkindl

Die Familie Huber ist zurück. Schon im Vorjahr war sie in einer FPÖ-Videoserie, die die „Unfähigkeit“ der damaligen rot-schwarzen Regierung beim Thema Sicherheit anprangerte, zu sehen. Dieses Jahr ist laut freiheitlichem Drehbuch natürlich alles anders - und die frohe Botschaft überbringt FPÖ-Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache den Hubers persönlich.

Ein ähnliches Video sorgte bereits vergangenes Jahr für viel Gelächter: Frau und Herr Huber wurden mitten in der Nacht von zahlreichen ungebetenen Gästen in ihrem Haus überrascht - weil diese versorgt werden mussten, ging die Familie Huber schließlich pleite. Mit dieser Erzählung wollte die FPÖ auf die „Unfähigkeit“ der damaligen rot-schwarzen Regierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise aufmerksam machen. Nach einem Jahr Regierungsbeteiligung sieht die Sache, geht man nach den Machern des Videos, schon ganz anders aus.

Grenzschutz als Geschenk
Im neuen Video werden die Hubers wieder nachts überrascht - diesmal allerdings, weil ihnen Heinz-Christian Strache höchstselbst „Geschenke“ bringt. Zwar keine zum Auspacken, aber „Stille, Ruhe und Ordnung“. Dafür sorgten laut Vizekanzler zahlreiche - hauptsächlich aus dem Regierungsprogramm umgesetzte - Maßnahmen: „Es ist so still, weil wir letztes Jahr mehr Polizisten eingestellt und besser ausgerüstet haben, die sichern heute unsere Straßen und Plätze. Und wir haben ein schärferes Fremdenrecht. Wir schützen unsere Grenzen. Haben die illegale Migration gestoppt“, sagt Strache im FPÖ-Clip - und zählt in dieser Tonart weitere Maßnahmen auf.

Hier einige Screenshots:

„Qualitätsmanagement bei Videos“
Erst vor einem Monat hatte die FPÖ ein viel kritisiertes Video zum Thema E-Card, das rassistische Klischees bediente, vom Netz genommen. Das Video sei damals online gegangen, ohne dass die Parteispitze es zuvor gesehen habe, hieß es. Strache versprach daraufhin, dass Videos künftig einem „Qualitätsmanagement“ unterzogen werden.

Kronen Zeitung/krone.at

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