17.12.2018 10:29 |

Vogel wohlauf

Schwan in eisiger Not: Bergeaktion am Ritzensee

Die Schwäne und der Ritzensee sind eine Geschichte für sich. Schon mehrfach gab es Aufregung um die Tiere auf dem Saalfeldener Gewässer. Dieses Mal war ein Vogel in eisiger Not. Die Wasserrettung und die Feuerwehr rückten an, um dem offenbar festgefrorenen Schwan zu helfen. Er überstand alles unbeschadet.

Die Schwäne vom Ritzensee in Saalfelden sorgten in der Vergangenheit schon mehrfach für Schlagzeilen, meist wegen ihres aggressiven Verhaltens, wenn ihnen Menschen zu Nahe kamen oder zuletzt, weil einer Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Aber das alles ist kein Grund für die Pinzgauer wegzusehen, wenn der übrig geblieben Vogel in Not ist: Gleich mehrere Personen schlugen am Freitag Alarm, weil das Tier mitten am Eis saß und sich einfach nicht mehr fortbewegte.

Die Feuerwehr rückte an und leuchtete den See aus, die Wasserretter bereiteten eine mögliche Bergung des Vogels vor. „Wir wollten schauen, was ihm fehlt. Ich habe mich gesichert langsam zu dem Schwan vorgetastet. Kurz bevor ich bei ihm ankam, fing er zu flattern an und schaffte es auch davon zu fliegen“, so Philipp Holzer, Kommandant der Wasserrettung.

Ein Veterinär konnte anschließend schnell Entwarnung geben: Der Vogel hatte das Eismanöver unbeschadet überstanden.

Die Wasserretter sahen sogar tags darauf noch einmal nach dem Schwan. „Da hat er mit den Enten gespielt und tauchte wie gewohnt“, lacht Holzer.

Für die Saalfeldener Wasserretter war es der bisher dritte Einsatz seit der Gründung im September. „Wir sind zum Anpacken da, wenn es um Einsätze auf dem Wasser geht. Nicht nur am See, sondern auch im Fließwasser“, bekräftigt der Kommandant der 13 Helfer starken Mannschaft noch einmal.

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