29.10.2018 12:53 |

Ministerium greift ein

Drohende Frühgeburt: Familie wieder vereint

Dieser Fall aus Vorarlberg sorgt aktuell für große Aufregung: Eine armenisch-iranische Flüchtlingsfamilie wurde getrennt, während die Mutter wegen einer drohenden Frühgeburt im Krankenhaus liegt. Nun schreitet das Innenministerium ein.

Wie ein Sprecher gegenüber krone.at erklärt, werden der Vater und der dreijährige Sohn wieder zurück nach Vorarlberg gebracht.

Innenministerium um „menschliche Lösung“ bemüht
Das Ministerium ist demzufolge um eine „menschliche Lösung“ bemüht. Man nehme auf die Umstände Rücksicht und führe die Familie wieder zusammen. Es wird aber auch betont, dass rechtlich korrekt gehandelt wurde.

Dass die Familie noch bis 1. November Zeit zur freiwilligen Ausreise habe, wie in Medienberichten zu lesen war, stimme jedenfalls nicht. Sie hätte dem Sprecher zufolge schon seit Längerem selbstständig ausreisen müssen. „Recht muss durchgesetzt werden“, so der Ministeriumssprecher gegenüber krone.at.

Aufschiebung der Abschiebung
Zudem seien Abschiebungen bis zum siebenten Monat der Schwangerschaft zulässig. Man nehme nun allerdings Rücksicht auf die Komplikationen und führe die Familie wieder zusammen. Die Abschiebung werde aufgeschoben, bis es der Mutter wieder besser geht.

 krone.at
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