Kein „Bomber“ in Sicht

ÖFB: Tor-Flaute! Ein Königreich für einen Stürmer

Zwölf Tore in den ersten fünf Länderspielen von Franco Foda - aber nur drei Tore in den letzten fünf! Alarmstufe Rot also vor den beiden Spielen im November gegen Bosnien und Nordirland, in denen es um den Gruppensieg in der Nations League geht, in denen Tore Pflicht sind.

Die Zeiten eines Hans Krankl, Toni Polster und auch Marc Janko sind vorbei, ein Nachfolger für diese „Bomber“ ist nicht in Sicht. Denn so sehr sich Guido Burgstaller, der in den letzten beiden Spielen verletzte Michael Gregoritsch oder Marcel Sabitzer in der Ära Foda auch bemühten - Tore gelangen ihnen keine (Burgstaller) bzw. eines (Sabitzer beim Foda-Debüt, Gregoritsch in Luxemburg). Das alleine zeigt die rot-weiß-rote Sturm-Flaute.

Und zeigt auch, dass Marko Arnautovic und David Alaba nicht nur im spielerischen Bereich nicht zu ersetzen sind - das Duo sorgte für die einzigen beiden Treffer im Herbst, Alaba traf beim 2:0 gegen Schweden (dazu kam ein Eigentor), Arnautovic (der vier der insgesamt 15 Tore unter Foda erzielte) beim 1:0 gegen Nordirland (unten im Video).

Ein Königreich für einen Stürmer also, Foda gab nach dem Test-0:2 gegen Dänemark zu: „Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir oft über die Flügel durch, aber dann ist im Strafraum relativ wenig passiert.“

Bleibt Janko im Talon?
Besser wurde es für Foda dann mit dem eingewechselten Marc Janko: „Mit ihm hat man die Möglichkeit, mit langen Bällen zu agieren, er kann vorne die Bälle festmachen, dann ist er im Strafraum sehr gefährlich.“

Also könnte Janko eine Alternative für November sein. Er fühlt mit den Kollegen mit: „Es gibt so Phasen. Ich hoffe, dass ihnen der Knopf aufgeht, Patentrezept habe ich keines dafür - sonst wäre ich Millionär …“

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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