Do, 17. Jänner 2019

„Danish Dynamite“

14.10.2018 10:23

Dänemark-Konflikt: Unruhe bei nächstem ÖFB-Gegner

Etwas ist faul rund um Dänemarks Nationalmannschaft. Ein seit Monaten schwelender Konflikt zwischen den Internationalen und deren Verband wurde zwar vor zwei Wochen offiziell beigelegt, die Wogen sind aber offensichtlich noch nicht ganz geglättet. Das bewies zuletzt ein offener Brief von Österreichs Dienstag-Gegenspielern.

Die drei Führungskräfte Kasper Schmeichel, Simon Kjaer und der gegen das ÖFB-Team fehlende Christian Eriksen beklagten darin den rauen Umgangston mit ihnen und ihrem Repräsentanten Mads Öland in den Verhandlungen um den Sponsoring-Streit. Dabei war es um die Erlaubnis für die Kicker gegangen, individuelle Sponsorenverträge abzuschließen, auch wenn diese in Konkurrenz zum Nationalteam-Geldgeber stehen.

Der Verband lenkte schließlich ein, davor war aber viel Porzellan zerschlagen worden. Die dänischen Teamspieler hatten nämlich im September sogar ein Länderspiel auswärts gegen die Slowakei boykottiert. In dieser Partie trat Dänemark mit einer Rumpfmannschaft aus Profis unterer Ligen und Futsal-Spielern an und verlor 0:3. Bei einer Absage des Spiels hätten hohe Strafen und möglicherweise sogar ein Ausschluss für die EM 2020 gedroht.

Das wäre für die Auswahl von Coach Aage Hareide ein schwerer Schlag gewesen, denn sie zählt im Moment zur Oberklasse der europäischen Nationalteams. Neben Schmeichel und dem derzeit verletzten Tottenham-Star Eriksen scheinen noch viele weitere gestandene Premier-League- oder Bundesliga-Profis im Kader auf.

Ihre Qualitäten bewiesen die Nordländer unter anderem bei der WM in Russland, wo sie sich im Achtelfinale dem späteren Finalisten Kroatien erst im Elfmeterschießen geschlagen geben musste. Damit blieben sie knapp hinter ihrem besten WM-Abschneiden, dem Viertelfinale bei der Endrunde 1998.

Sensations-EM-Titel 1992 als bisher größter Erfolg
Auf Europameisterschafts-Ebene gelang den Dänen bereits 1992 der ganz große Wurf. In der Qualifikation für das Turnier in Schweden belegten sie vor Österreich und hinter Jugoslawien Platz zwei. Da der Balkan-Staat infolge des Krieges seinen Startplatz verlor, wurden die Dänen kurzfristig aus dem Urlaub zur EM abkommandiert - wo sie mit einem Final-Erfolg über Deutschland sensationell den Titel holten.

Dabei gilt die damalige Mannschaft um Peter Schmeichel, Brian Laudrup und Flemming Povlsen gar nicht als die beste in der fast 130-jährigen Geschichte des Nationalverbandes. Diese Ehre bleibt jener Auswahl vorbehalten, die 1984 ins EM-Semifinale vordrang und mit der Bezeichnung „Danish Dynamite“ geadelt wurde - die prominentesten Akteure waren Michael Laudrup, Morten Olsen, Allan Simonsen, Preben Elkjaer Larsen und Sören Lerby.

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