Do, 18. Oktober 2018

Oststeiermark

21.09.2018 12:47

Bezirksfusion: Außer Spesen nichts gewesen?

Der steirische Landesrechnungshof hat die Bezirkhauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld und die angedachten Einsparungseffekte durch die Fusion mit 1. Jänner 2013 untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Bisher wurde nur im Bereich des Raumaufwandes ein nachhaltiger Synergieeffekt erkannt - beim Sachaufwand und bei der Personalausstattung entstand allerdings keine dauerhafte budgetäre Entlastung.

Im Wesentlichen sei die BH Hartberg-Fürstenfeld gut aufgestellt. Die Krankenstände liegen unter dem Landesdurchschnitt, das Fristenmanagement garantiert einen raschen Verfahrensablauf und auch die Ausgaben für Reisekosten liegen seit der Fusion der beiden ehemals eigenständigen Bezirke immer unter dem Wert von 2012. Mängel sieht man beim Organisationshandbuch und beim Wissensmanagement, das aufgrund der Aufteilung der Mitarbeiter auf mehrere Standorte weiterzuentwickeln sei.

Kaum Synergieeffekte

Kaum Freude dürften aber die Ergebnisse der Überprüfung der Synergieeffekte durch die Zusammenlegung bei den politischen Verantwortlichen der Strukturreform auf Landesebene auslösen: Der Landesrechnungshof stellt kritisch fest, dass entgegen dem Regierungssitzungs- und Landtagsbeschluss vom Mai 2012 die Leitung des Sozialreferates und die Leitung des Anlagenreferates mittlerweile am Standort Hartberg angesiedelt ist, obwohl im Rahmen der Reformagenda beschlossen wurde, dass das Kompetenzzentrum Anlagen und das Sozialreferat am Standort Fürstenfeld einzurichten ist.

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