Nach Chaos zum Auftakt

Deutscher Video-Schiri steht vor dem Rauswurf

Der Videoschiedsrichter sorgte bereits am ersten Spieltag der deutschen Bundesliga für ordentlich Aufsehen. Dafür verantwortlich war unter anderem Wolfgang Stark. Der Ex-Referee, der 20 Jahre in der Bundesliga pfiff, ist seit seinem Karriereende Video-Schiedsrichter. Doch nun steht er vor dem Aus.

Am vergangenen Wochenende soll Stark beim Spiel Wolfsburg gegen Schalke zweimal eingegriffen - und das zu Unrecht. Wie die „Bild“ berichtet, steht der 48-Jährige, der zweimal DFB-Schiedsrichter des Jahres wurde, vor dem Aus.

Beim 2:1-Sieg der Wolfsburger hatte er eine Gelbe Karte in eine Rote Karte umgewandelt und umgekehrt. „Ich hätte mir gewünscht, dass der Video-Assistent das erkennt und nicht eingegriffen hätte“, sagt Dr. Jochen Drees, der neue Boss der Video-Schiedsrichter, über das Vorgehen von Stark.

Wie Drees nun der „Bild“ schildert, könnte bereits nach Bundesliga-Runde eins für Stark Schluss sein: „Ich mag Wolfgang als Menschen und Typen sehr. Es gibt nun mal Leute, die haben ihre Stärken als Schiedsrichter auf dem Platz - andere sind bessere Video-Assistenten. Es ist wie in einer Fußballmannschaft: Wenn ein Spieler eine schlechte Phase hat, nimmt er weiter am Trainingsbetrieb teil und kann sich durch Leistung anbieten.“

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Freitag, 07. August 2020
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