27.08.2018 10:36 |

Schwungvoll bis dezent

Neue Künstlerin im Zoo: „Yang Yang“ malt Bilder

Eine neue Künstlerin gibt es im Wiener Zoo Schönbrunn. Nachdem erst im Frühjahr Orang-Utan-Dame „Nonja“ starb, die im Zuge eines Beschäftigungsprogramms in den 90er-Jahren viele Bilder malte und rund um die Welt bekannt wurde, greift nun Pandabärin „Yang Yang“ zu Bambuspinsel und (Un-)Farbe. 

Die mehrfache Mutter hat jetzt offenbar etwas mehr Zeit, ihrer tierischen Kreativität freien Lauf zu lassen. Denn ihre Zwillinge „Fu Feng“ und „Fu Ban“, mittlerweile zwei Jahre alt, sind bereits im Panda-Teenager-Alter und wohl - wie auch schon der übrige Nachwuchs - bald aus dem Haus.

Exakt 100 Bilder wird „Yang Yang“ gestalten, wie der Zoo am Montag mitteilte, diese sind jeweils um 490 Euro erhältlich, Echtheitszertifikat inklusive. Gemalt wird an einem Gitter hinter den Kulissen, an das die Pandabärin komme, sobald sie Lust dazu habe. Als Belohnung gibt es Karotten und Süßkartoffeln. „Passend zur Färbung der Großen Pandas malt sie schwarz auf weiß. „Ihr Stil ist immer unterschiedlich: von schwungvoll bis dezent", berichtete Zoologin Eveline Dungl.

Gemälde auf Crowdfunding-Plattform
Der geplante Bildband von Zoo-Fotograf Daniel Zupanc soll im Dezember zweisprachig auf Deutsch/Englisch erscheinen und die Geschichte der Pandas in Schönbrunn erzählen: von den ersten Verhandlungen mit China über die Ankunft 2003 in Wien bis hin zu den aktuellen Zwillingen. Für die Finanzierung braucht er 25.000 Euro. Die Gemälde sind auf einer Crowdfunding-Plattform unter www.startnext.com/pandas erhältlich. Zudem gibt es erstmals eine Backstage-Führung zu den Pandas sowie gerahmte Bambusstäbe mit Bissspuren.

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