Fr, 19. Oktober 2018

„Krone“-Serie, Teil 2

20.08.2018 13:44

10 Tipps für ein Leben mit weniger Plastik

Ein kleiner Schritt für uns Menschen, eine große Wohltat für die Umwelt. Jeder Österreicher verbraucht im Jahr durchschnittlich 34,2 Kilogramm Plastik - und das bei einer Recyclingrate von gerade einmal 34 Prozent! Wie jeder von uns dazu beitragen kann, unsere Erde zu schonen - die „Krone“ hat zehn Tipps für den Alltag.

  1. Einkaufen ohne Reue: Verwenden Sie Körbe, Rucksäcke oder Stofftaschen anstelle von Plastiksackerln. In Österreich wurde die Zahl an Kunststofftragtaschen zwischen 2014 und 2017 durch die Aktion „Pfiat di Sackerl“ immerhin um 20% reduziert.
  2. Man sieht sich besser zweimal im Leben: Sollten Sie keine Alternative haben, dann verwenden Sie das Einkaufssackerl wieder - so oft es geht. Wenn Sie eine Kunststofftasche mindestens fünfmal benutzen, verringern Sie Ihren Plastiksackerlmüll bereits um 80%!
  3. Trinken Sie aus Mehrweg- anstelle von Plastikflaschen. Auch der so im Trend liegende „Coffee to go“ ist eine pure Umweltsünde: Die Becher sind zumeist mit Plastik beschichtet und mit Kunststoffdeckeln versiegelt. Alleine in unserem Nachbarland Deutschland werden 340.000 Stück davon pro Stunde konsumiert. Den Preis für unsere Bequemlichkeit bezahlt die Natur.
  4. Trennen Sie Ihren Müll konsequent und vor allem richtig! Das erleichtert die Wiederverwertung von Plastik im großen Stil.
  5. Kein Kunststoff für Gesicht und Körper! In manchen Produkten verstecken sich kleine Plastikteilchen (Mikroplastik), die durch unsere Abwässer in den Gewässern und weiter im Meer landen. Schon einmal duschen kann bis zu 100.000 Plastikteilchen ins Abwassersystem spülen. Meiden Sie diese Produkte daher und verwenden Sie besser Naturkosmetik. Ein Blick auf die Inhaltsliste verrät, wo Plastik enthalten ist.
    Dazu gehören die Stoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS), Polyacrylat (PA) oder Polymethylmethacrylat (PMMA) und Polystyren (PS). Die Organisation Greenpeace hat eine Gratis-App entwickelt, mit der sich Kosmetika auf Plastikanteile überprüfen lassen.
  6. Die Oma als Anti-Plastik-Pionierin: Verwenden Sie anstelle von schädlicher Frischhaltefolie besser das gute alte Einmachglas.
  7. Partys ohne Plastik: Dem Gartengrillfest steht dank Rekordtemperaturen nichts im Wege. Nur sollte man nicht auf Kosten der Umwelt feiern. Veranstalten Sie Ihre Party ohne Wegwerfgeschirr aus Plastik. Wer nicht so viel Geschirr waschen will, sollte auf Pappteller setzen.
  8. Nein zum Strohhalm: Verzichten Sie auf das Trinkaccessoire in Ihrem Cocktail oder Kaltgetränk. Sogar die Queen tut das bald. Sie hat erst kürzlich angekündigt, Einwegplastik weitestgehend aus ihren Besitztümern zu verbannen. Stattdessen soll es etwa in den royalen, öffentlichen Cafés biologisch abbaubare Materialien geben.
  9. Dessert mit Folgen: Bestellen Sie Ihr Eis im Glasbecher oder gleich in einer Waffel anstatt in plastikbeschichteten Bechern.
  10. Seien Sie ein Vorbild: Wir alle ärgern uns über unachtsam liegen gelassenen Müll in Parks, Wäldern und auch in der Stadt. Heben Sie den störenden Müll auf, und schmeißen Sie ihn in die nächste Mülltonne.

Kronen Zeitung

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Kämpfen Sie mit der „Krone“ aktiv gegen den Plastikmüll!

Ab sofort rufen wir in unserer Kampagne „Die Plastik-Plage: Was wir Österreicher jetzt tun können“ zu einem umweltbewussteren Verhalten auf. Schnappen Sie sich Ihre Liebsten und zeigen Sie uns, wie Sie Ihre eigene Umgebung schöner machen! Ganz gleich, ob Sie den Müll auf einer Wanderung, bei einem Tag im Schwimmbad oder bei einem Spaziergang an der Donau finden. Alle Ihre inspirierenden Schnappschüsse werden in Ihrer „Krone“ veröffentlicht. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen per Mail an plastik@kronenzeitung.at oder direkt über den Upload gleich hier!

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