Der 51-jährige Autolenker hatte bei der Raststation Loipersdorf pausiert. Er wollte in Richtung Wien weiterfahren, verirrte sich aber auf die falsche Trasse. "Er wusste trotz seiner Alkoholisierung, dass er etwas falsch gemacht hat. Deshalb ist er langsam gefahren", erzählte ein Autobahnpolizist. "Zum Glück war nicht viel Verkehr. Uns sind drei Lenker bekannt, die eine Begegnung mit dem Geisterfahrer hatten."
Lichthupe zeigte Wirkung
Nach etwa drei Kilometern machte ein Asfinag-Mitarbeiter, der mit einem Streuwagen unterwegs war, dem Spuk ein Ende. Er stoppte den Rumänen mit der Lichthupe und sagte ihm, dass er sofort umdrehen solle. Das tat der Geisterfahrer auch. Schließlich wurde er von der Polizei bei Pinkafeld angehalten.
Hunderte Kilometer im Vollrausch unterwegs
Der Mann war aus Italien gekommen und hatte angeblich unterwegs keinen Alkohol konsumiert. Er behauptete, schon vorher getrunken zu haben. Demnach muss er sich mit mehr als zwei Promille ans Steuer gesetzt und dann im Vollrausch Hunderte Kilometer gefahren sein. Der "blaue" Rumäne wurde schließlich von seiner Tochter, die beim Comosee in Italien lebt, abgeholt.
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild
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