Di, 21. August 2018

Ölleitung zerfetzt

28.07.2018 10:01

Rasentraktor ruiniert neuen Linzer Fußballplatz

Teils braune Steppe statt saftigen Grüns - Fußballspielen ist auf dem nigelnagelneuen Platz der Union Babenberg in Linz definitiv unmöglich! Denn der dort verlegte Rollrasen musste gleich wieder abgetragen werden, nachdem es dem Rasenmähermann des Magistrats bei seinem Rasentraktor die Ölleitung zerfetzt hatte.

Erst 2015 hingen dunkle Gewitterwolken über der Spielstätte der Babenberger in der Landwiedstraße, nachdem die Sportunion damals vermeldete, auf dem Nebenfeld eine Leichtathletikhalle bauen zu wollen. Obmann Thomas Hörmedinger drohte daraufhin mit rechtlichen Schritten, nachdem er die Existenz seines Vereins bedroht sah. Was wiederum bei Sportunion-Präsident Franz Schiefermair für Verärgerung und Unverständnis sorgte.

Die Ungereimtheiten zwischen den beiden sind jedoch längst ausgeräumt, zudem veranlasste Schiefermair, dass auf der anderen Straßenseite neben dem Hotel Nöserlgut ein neues Trainingsfeld für die Babenberg-Kicker errichtet wurde.

40 Liter Öl liefen aus
Doch das Happy End muss noch warten. Denn nur einige wenige Male konnten die Akteure am neuen Feld trainieren, ehe es zu einem folgenschweren Vorfall kam. Ein Magistratsbediensteter war gerade mit dem Mähen des Grüns beschäftigt, als es die Ölleitung des Rasentraktors zerfetzte. „40 Liter Öl waren ausgetreten, aber zum Glück hatte der Mann rasch reagiert, um Schlimmeres zu verhindern“, erzählt Schiefermair.

Training am Hauptfeld
Erst das eine Spielfeld verloren, dann ein dringend nötiges neues bekommen, das nun aber unbrauchbar ist - Babenberg-Obmann Thomas Hörmedinger sieht’s mit Sarkasmus: „Ich kann schon nur noch lachen!“ Für das Training der elf Mannschaften muss derzeit das Hauptfeld herhalten. Laut Schiefermair steht die Einigung mit der Versicherung kurz bevor, dennoch dürfte der Rasen nicht vor Frühjahr 2019 bespielbar sein.

Ganz nebenbei: Der Platz befindet sich im Wasserschutzgebiet! 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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