Mi, 22. August 2018

Wirbel hält weiter an:

22.07.2018 13:59

Heftige Kritik an den Plänen zur Kinderbetreuung

Oberösterreichs Bildungsdirektion übt in der von Ministerin Juliane Bogner-Strauß geforderten Stellungnahme heftige Kritik am Kinderbetreuungsplan des Bundes.

Im Stil eines Musterschülers hat Oberösterreichs Bildungsdirektion reagiert. Eineinhalb Wochen vor Ablauf der Frist ist die Stellungnahme zur 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern für die Kinderbetreuung auf den Weg nach Wien geschickt worden. Der Auftrag kam von VP-Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, nachdem ja alle Bundesländer zum Auftakt der Verhandlungen den Entwurf abgelehnt hatten.

Sieben Kritik-Punkte
Das Schreiben aus dem Land ob der Enns fällt wenig positiv aus. Sieben Punkte werden am Plan, der unter anderem für die Länder 110 statt wie bisher 140 Millionen Euro vorsieht, kritisiert. Das größte Problem seien die Zielvorgaben und deren Koppelung an Rückzahlungen an den Bund. So ist die Steigerung der Betreuungsquote um zwei Prozent in einem Flächenbundesland wie Oberösterreich nicht umsetzbar.

Engpass bei Tageseltern
Aufgrund der regionalen Gegebenheiten wird auch mehr Autonomie in der Schwerpunktsetzung gefordert. Durch den Wegfall des Ausbildungszuschusses für Tageseltern wird ein Betreuungsengpass befürchtet. Besonders kritisch fällt der Schlusssatz aus: „Die geplante Gestaltung der 15a-Vereinbarung für die Gemeinden und Betreuungseinrichtungen gewährleistet keine positive Weiterentwicklung.“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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