Do, 16. August 2018

Massives Chaos droht

16.07.2018 15:59

Billigflüge: Urlauber brauchen starke Nerven

Staus am Rollfeld, gestrichene Flüge, Streiks des Flughafenpersonals und extra-langes Warten beim Auftanken der Maschinen: Heimische Urlaubsreisende benötigen den ganzen Sommer lang starke Nerven - vor allem, wenn sie die Flugreise mit den sogenannten Billigfliegern antreten wollen.

Die schlechte Nachricht gleich am Anfang: Die Turbulenzen sollen den ganzen Sommer über bleiben. Vor allem bei deutschen Billigfluggesellschaften sind nach der Air-Berlin-Pleite starke Nerven gefragt. Viele andere günstige Fluganbieter hatten sich nach der finanziellen Bruchlandung nämlich sofort die Start- und Landerechte für einen bestimmten Zeitraum - sogenannte Slots - auf Flughäfen rund um den Globus gesichert, können diese enorme Nachfragen aber nie und nimmer bedienen. Die fatale Folge: Es kommt regelmäßig zu Ausfällen. Alleine im Juni waren es 25 Flüge, die gar nicht durchgeführt werden konnten.

„In den Sommermonaten werden zusätzliche Kapazitäten benötigt, vor allem Billigflieger. Das geht sogar so weit, dass Billigflieger selbst bei anderen Airlines Flugzeuge samt Crews zusätzlich mieten müssen“, bringt Gerald Aigner, ein internationaler Luftfahrt-Experte, das Flugchaos auf den Punkt.

Zudem drohen im Juli und August Streiks auf den großen spanischen Flughäfen: 60.000 Gepäckabfertiger wollen nämlich mehr Geld für ihre Arbeit.

Entschädigung für viele Unannehmlichkeiten
Trotzdem sollten die rot-weiß-roten Fluggäste auf ihrem Weg in den Urlaub versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Vor allem, wenn sie von einer „Unannehmlichkeit“ betroffen sind. „Erst vergangenen Freitag musste eine Ryanair-Maschine nach Druckabfall notlanden. Da die Passagiere erst am nächsten Tag verspätet ankamen, steht ihnen eine Entschädigung zu“, so der Fluggastrechte-Experte Dirk Busse.

Matthias Lassnig und Patrick Huber, Kronen Zeitung

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