Wirbel um Pitana

Kroatien im Schiri-Pech: Schwalbe & Video-Aufreger

WM 2022
15.07.2018 21:07

Nach dem Eröffnungsspiel durfte der argentinische Schiedsrichter Nestor Pitana auch das Finale zwischen Frankreich und Kroatien (4:2) bei der WM in Russland leiten. Während er bei Russlands Kantersieg zum Auftakt eine mehr als souveräne Leistung zeigte, zog er sich im Endspiel bereits nach Halbzeit eins den Unmut Kroatiens zu.

Beim ersten Treffer der Franzosen fiel Pitana auf eine Schwalbe von Griezmann rein. Das vermeintliche Foulspiel an den Superstar war eine Schauspieleinlage. Doppelt bitter für Kroatien: Denn der folgende Freistoß wurde von Mandzukic unglücklich ins eigene Tor verlängert. Es war das erste Eigentor in einem WM-Finale.

(Bild: AP)

Auch der zweite Treffer für die Franzosen sorgte für Wirbel. Kroatien-Kicker Perisic fiel der Ball nach einer Ecke an die Hand. Pitana deutete daraufhin an, dass es einen Videobeweis gibt. Er schaute sich die Szene mehrfach an und entschied dann auf Strafstoß. Eine sehr harte Entscheidung, aber wohl vertretbar. Griezmann verwandelte den Elfmeter.

(Bild: AP)

ORF-Schiedsrichterexperte Thomas Steiner meinte: „Für mich war es kein Strafstoß.“ Krotien-Trainer Zlatko Dalic sagte nach der Final-Niederlage: „Ich kommentiere nie Schiedsrichter-Entscheidungen. In einem WM-Finale gibst du so einen Elfmeter aber nicht. Es schmälert jedoch in keiner Weise den Sieg der Franzosen. Der Schiedsrichter hat nur entschieden, wie er es gesehen hat.“ Eines ist klar: Die Kroaten waren in Halbzeit eins nicht vom Glück verfolgt …

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(Bild: KMM)



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