Mo, 17. Dezember 2018

EU vergab Preis

14.07.2018 09:57

Diese Stadtgemeinde wurde jetzt ausgezeichnet!

Jubelrufe in der Bischofsstadt! 23 Staaten haben sich um den „Europäischen Dorferneuerungspreis 2018“ beworben. St. Andrä holte in der Kategorie „Ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung“ den Sieg! Weiters wurde die kleine Stadt „Vizemeister“ in der gesamten Bewertung der Jury.

„Das hat schon was, Europameister zu sein! Es ist eine einmalige Anerkennung für die Bemühungen aller“, betont Bürgermeister Peter Stauber. Die Aufregung war natürlich groß, als die internationale Jury die Stadt unter die Lupe nahm. „Immerhin war es ein Messen mit Gemeinden und Dörfern aus 22 weiteren Nationen“, so der Stadtchef, dessen Gemeinde knapp über 10.000 Einwohner zählt.

Stauber: „Vor vier Jahren sind wir aufgewacht.“ Den Anstoß hatte damals der angekündigte Auszug der Kärntner Sparkasse auf die grüne Wiese gegeben. „Wir haben das verhindern können. Die Filiale ist im Zentrum geblieben, ein Wohnprojekt für 17 Mieter wurde entwickelt“, meint Stauber.

Vor fünf Jahren kam es zum Bürgerbeteiligungsprozess. 880 Ideen sind entstanden. Amtsleiter Robert Astner: „Eine Vielzahl davon wurde realisiert.“ Das Rathaus strahlt als architektonisches Juwel. Einzigartig dabei: Gemeinde und Unternehmer Gerhard Hanschitz sind unter einem Dach eingezogen. Der Rathausplatz wurde verschönert und belebt. Erich Graf hat viel Geld in die Hand genommen und das „Markt Café“ inklusive Geschäft eingerichtet. Beliebt sind auch die Stadtbibliothek und die „Galerie I“ für kulturelle Veranstaltungen. Auch die jahrhundertealte Stadtmauer am neu errichteten Panoramaweg wurde saniert. Landesrat Daniel Fellner war als langjähriger Vizebürgermeister beim Projekt „Die verbotenen Gärten - Generationenpark“ führend. „Es ist einfach traumhaft schön geworden! Die Oase längs der Stadt ist bei den Bürgern sehr beliebt.“ Der Weg verbindet die Basilika, die als Wallfahrtskirche und kulturelle Einrichtung weit über die Grenzen hinaus bekannt ist, mit dem Dom.

Laut Jury ist St. Andrä den Weg „weg von der Depression hin zur Entwicklung“ gegangen. Der Europäische Dorferneuerungspreis wird im September in Fließ in Tirol übergeben.

Gerlinde Schager, Kärntner Krone

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