So, 23. September 2018

Feuer zerstörte Heli

04.07.2018 08:27

Absturz: Hubschrauber-Wrack wird heute geborgen

Sechs Tage nach dem Absturz einer „Alouette III“ des Bundesheeres mitten im Naturschutzgebiet Wolayer See wird das Wrack heute, Mittwoch, abtransportiert. Weil auch Treibstoff und Öl ausgetreten waren, hat die Bezirksbehörde am Dienstag einen Bescheid erlassen, dass das Militär die Erde im Unfallbereich abtragen muss.

Montagnachmittag hat die Untersuchungskommission des Bundesheeres das Wrack freigegeben, das Rekruten seit Freitag bewachten. Laut Experten steht die Unfallursache noch nicht fest, ein technisches Gebrechen wird eher ausgeschlossen. Auch das Bildmaterial aus Smartphone-Videos, die den Absturz und das Geschehen danach dokumentieren, wird analysiert.

Nach Brand Nur wenige Heli-Teile übrig
Mit dem Abtransport des Hubschrauberwracks wurde der Fliegerhorst Aigen (Stmk) beauftragt, wo die verunglückte Maschine stationiert war. Die wenigen Teile, die noch vom Militärhubschrauber übrig sind - das Feuer brannte so heiß, dass alle Aluminiumteile schmolzen - sollen sichergestellt werden.

Kritik an Bundesheer
Leise Kritik an der Informationspolitik des Bundesheeres gibt es unterdessen von den Behörden. Die zuständige Sicherheitsbehörde, die Bezirkshauptmannschaft Hermagor, soll dem Vernehmen nach erst aus den sozialen Medien Kenntnis vom Absturz erhalten haben. „Weil das Unglück im Naturschutzgebiet passierte, wurden der Landeschemiker und ein Naturschutzbeauftragter zum Absturzort geflogen“, so Bezirkschef Heinz Pansi mit. Am Dienstag wurde ein Bescheid ausgestellt, dass das Militär das kontaminierte Erdreich ausheben muss.

Hannes Wallner
Hannes Wallner

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