Di, 11. Dezember 2018

Ermittlungen laufen

30.06.2018 09:24

Nach Absturz: Soldaten bewachen „Alouette“-Wrack

Das Wrack jener „Alouette III“, die ja am Freitag in den Karnischen Alpen abgestürzt war, wird nun dort bewacht. Am Montag wird es abtransportiert, dann hat die Flugunfallkommission ein Jahr Zeit, die Ursache herauszufinden. 

Am Montag wird das Wrack des abgestürzten Heereshubschrauber abtransportiert und zur Flugunfallkommission gebracht. Bis dahin müssen die Überreste der „Alouette III“, die Freitag am Ufer des Wolayer Sees abgestürzt ist, bewacht werden. Zu groß ist das Interesse von Wanderern. Bundesheersprecher Oberst Michael Bauer: „Ein Jahr lang hat die Flugunfallkommission Zeit, die Absturzursache zu klären. Da es aber Zeugen gibt und der Pilot genau schilderte, was kurz vor dem Crash passiert ist, wird es da wohl keine Überraschungen geben.“ Laut dem 36-jährigen Kärntner gab es knapp vor dem Aufsetzen Turbulenzen von hinten. Bauer: „Wenn so etwas in der Luft passiert, kann der Pilot noch was tun, aber ein paar Meter über dem Grund hat er keine Chance mehr.“

Maschine war „auf dem neuesten Stand“
Mit der Maschine selbst war alles in Ordnung. Oberst Bauer: „Sie stammt zwar aus dem Jahr 1960. Allerdings nur der Korpus. Motor, Rotor, alle Teile also, sind auf dem neuesten Stand.“ Der Bundesheersprecher: „Im Gebirge gibt es aber Situationen, die nicht vorhergesehen werden können. Auch nicht von einem sehr erfahrenen Piloten mit 2600 Flugstunden.“ Er erinnert an den bisher letzten Absturz einer Bundesheermaschine im Jahr 2014: „Das passierte in der Wattener Lizum in Tirol; ebenfalls auf einer Seehöhe von mehr als 2000 Metern.“     

Der Wirt der Wolayerseehütte, Helmut Ortner, hat das Unglück aus 150 Metern Entfernung mit angesehen. Er war es auch, der die Rettungskräfte organisiert hat. Beim Bundesheer wusste man im Moment des Absturzes Bescheid. Bauer: "Alle Hubschrauber sind mit einem Alarmsender ausgestattet, der beim Aufprall ein Signal aussendet. In der Zentrale kann man die verunglückte Maschine dann über den sogenannten Emergency Location Transmitter, kurz ELT, orten.“

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