Di, 21. August 2018

Teures Hoppala

22.06.2018 05:56

Bub bringt 132.000-Dollar-Statue zu Fall

Dieser Kletterversuch eines Fünfjährigen hat für die Eltern ein teures Nachspiel: Sie sehen sich mit einer Entschädigungszahlung in der Höhe von 132.000 Dollar (rund 114.000 Euro) konfrontiert. Der Grund: Ihr Sohnemann turnte auf einer der ausgestellten Skulturen einer Mehrzweckhalle in Overland Park (US-Staat Kansas) herum, als die Eltern in einem anderen Raum einer Hochzeitsfeier beiwohnten. Während sich die Eltern nebenan unterhielten, „rang“ der Fünfjährige die Skultur nieder (siehe Aufnahmen einer Überwachungskamera oben).

Wer nun für den „beträchtlichen Schaden“, wie Stadtsprecher Sean Reilly erklärte, aufkommen wird, ist Gegenstand eines juristischen Streits. Die Versicherung des Museums im Tomahawk Ridge Community Cente in Overland Park hat laut US-Medien bereits den Kontakt mit der Haushaltsversicherung der Eltern aufgenommen. Reilly stellte gegenüber dem Sender FOX10 TV klar, dass „nicht der Familie die Summe in Rechnung gestellt“ worden sei.

Mit Haken gesichert, aber „nicht für so eine Belastung“
Es könnte aber auch sein, dass am Ende die Kosten auf die Steuerzahler abgewälzt werden. Die Statue der Liebesgöttin Aphrodite sei zwar mit Haken abgesichert, aber gegen so eine Belastung eben nicht ausreichend gesichert gewesen, sagte Reilly. In diese Kerbe schlagen auch die Eltern: Sie werfen dem Museum ebenfalls die zu geringe Sicherung des Objektes vor. „Es befand sich in einem Hauptdurchgang ohne Plexiglas oder eine andere Art von Abgrezung. Nicht einmal ein Schild mit ,Nicht berühren‘ stand davor“, beklagte die Mutter des Fünfjährigen in einem Gespräch mit CBS News.

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