Fr, 21. September 2018

Tischtennis

18.05.2018 17:31

Fegerl gewinnt mit Düsseldorf die Champions League

Der nächste Meilenstein in der großen Karriere von Stefan Fegerl: Österreichs Tischtennis-Star gewann mit Borussia Düsseldorf gegen Fakel Gazprom Orenburg die Champions League! Nach dem 3:2 im Hinspiel gewann Düsseldorf auch das Rückspiel mit 3:1 - gesamt also 6:3 für Düsseldorf! Bei der Siegerehrung stemmte Stefan Fegerl als erster Spieler die riesige Trophäe in die Höhe, jubelte später: „Das ist einfach grandios, alles unbeschreiblich!“

Fegerl, der beim 1. Finalspiel nicht eingesetzt worden war, legte in Orenburg mit einem grandiosen Sieg gegen Jun Mizutani den Grundstein zum Düsseldorfer Triumph. Fegerl rang den Japaner, der Nummer13 der Welt ist, mit 11:13, 11:8, 11:9 und 13:11 nieder. Dabei verwandelte der Österreicher im vierten Satz seinen dritten Matchball erfolgreich. Nach Fegerl war Timo Boll gegen Dimitrij Ovtcharov mit 7:11, 12:10, 11:8, 11:7 erfolgreich. Vladimir Samsonov verkürzte noch einmal auf 1:2 durch einen Sieg gegen Kristian Karlsson, doch Boll machte dann durch ein 3:0 gegen Mizutani alles klar!

Fegerl als Matchwinner
Schon im Semifinale der Champions League war Stefan Fegerl der gefeierte Matchwinner gegen Ochsenhausen gewesen. Da hatte er im Rückspiel den entscheidenden Punkt zum 3:2 geholt, womit Düsseldorf ins Finale gegen die favorisierte Mannschaft aus Orenburg eingezogen war. Doch Düsseldorf behielt gegen das russische Superteam in Hin- und Rückspiel die Oberhand. Orenburg war die überragende Mannschaft der letzten Jahre, hatte 2012, 2013, 2015 und 2017 die Champions League gewonnen. Für Düsseldorf war es nach 2000 (im Finale gegen SVS Niederösterreich erfolgreich), 2009, 2010 und 2011 der fünfte Sieg in der Königsklasse.

„Keine Frage - nach meinen beiden Goldmedaillen bei der EM ist dies heute mein größter Erfolg“, jubelte Fegerl. 2015 hatte er in Jekaterinburg die EM-Titel mit dem Team und im Herren-Doppel gewonnen. Vor Freude jubelte Stefan, ehe er mit seinen Mannschaftskameraden weiter feierte. „Das ist alles ein Wahnsinn, so unbeschreiblich schön!“ Vor zehn Jahre hatte übrigens auch SVS Niederösterreich (aber noch ohne Fegerl) die Champions League im Tischtennis gewonnen.

Nach dieser Saison wechselt Fegerl zu Düsseldorfs deutschen Konkurrenten TTF Ochsenhausen - einen besseren Abschied aus Düsseldorf hätte er sich nicht wünschen können. Jetzt kann er sogar noch das Triple mit Düsseldorf schaffen: Denn nach dem deutschen Cupsieg und dem Erfolg in der Champions League kann das Team von Fegerl auch noch am 26. Mai in Frankfurt die deutsche Meisterschaft gewinnen. Im Finale gegen Ochsenhausen…

Olaf Brockmann

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