Mo, 25. Juni 2018

Eröffnung 2020

12.03.2018 06:30

Neues Museum auf dem Grazer Schloßberg

Pünktlich zum Kulturjahr Graz 2020 soll es eröffnen, das neue Grazer Schloßberg-Museum. Ziel ist es, im derzeit dahinsiechenden Garnisonsmuseum (erweitert um die Stallbastei) einen neuen Besuchermagneten zu installieren. Modernste Technik, wie „Sehmaschinen“ sollen die Touristen und auch Grazer anlocken.

Etwa 1,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der Anlagen – dafür ist beinahe das ganze Jahr 2019 angesetzt. Dazu kommen noch die Kosten für einen Lift, der Garnisonsmuseum und Stallbastei verbindet. Der Einbau der Ausstellungen dauert ca. von November 2019 bis Anfang 2020.

Prognosen sehen ein jährliches Potenzial von 80.000 Besuchern. Nur zwei Euro, so der aktuelle Stand, soll der Eintritt kosten.

Geplant sind vier Ausstellungs-Formate, die vor allem die militärtisch-kriegerische Geschichte von Graz und die Geschichte des Schloßbergs an sich beleuchten. Ein absolutes Highlight werden wohl die sogenannten „Sehmaschinen“ in der Kanonenhalle sein. Durch sie blickt man hinunter auf Graz – mittels modernster Technologie können historische Stadtansichten über Graz gelegt werden.

Ein Erbe hilft bei Finanzierung

Für den Grazer Kultur- und Finanzstadtrat Günter Riegler (VP) hat das Schloßberg-Museum die Chance, „zum bestbesuchten Museum in der Steiermark zu werden.“ Als Säckelwart freut ihn, dass gut 800.000 Euro der Kosten aus einem Erbe bestritten werden können, das die Stadt erhalten hat. Eine alte Dame hat Graz, wir haben berichtet, mehr als eine Million Euro hinterlassen.

Unterstützung kommt vom blauen Grazer Koalitionspartner. FP-Klubobmann Armin Sippel: „Wir stehen voll hinter dem Museum!“

Gerald Richter
Gerald Richter

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