Ausgeforscht

Raub auf „Süd“: Drei Festnahmen!

Kärnten
14.02.2018 16:11

Ein mysteriöser Überfall auf der Raststation in Techelsberg ist nach drei Monaten geklärt: In Brescia wurden drei Italiener festgenommen. Auch gegen die Besitzerin des Fluchtwagens wird ermittelt. Allein die Beute gibt immer noch Rätsel auf…

Mysteriös war der Raubüberfall am 3. November auf der Wörthersee-Rast der Südautobahn: Zwei Italiener springen aus ihrem Auto und bedrohen zwei Landsmänner (70 und 55), die im Auto sitzen. Die Täter, die sich als Polizisten ausgeben, drohen mit einer Pistole und rauben zwei Koffer. In diesen sollen sich nur Wäsche und Dokumente befunden haben. Später werden Teile der Beute in Tessendorf und Seltenheim sichergestellt.

Die Räuber flüchten in einem grauen Seat Leon. Ein „Krone“-Redakteur entdeckt auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Feldkirchner Straße in Klagenfurt das Fluchtauto (Foto rechts). „Der Wagen wurde in Italien als gestohlen gemeldet“, findet Kurt Rautz vom Landeskriminalamt sofort heraus. Doch mittlerweile wird auch gegen die Autobesitzerin ermittelt.

Das Fluchtauto wurde in der Feldkirchner Straße in Klagenfurt entdeckt (Bild: Kronen Zeitung)
Das Fluchtauto wurde in der Feldkirchner Straße in Klagenfurt entdeckt

Ein Verdächtiger wurde kürzlich in Italien ausgeforscht; er hatte zwei schussbereite Waffen bei sich. Am Dienstag wurden zwei weitere amtsbekannte und bewaffnete Italiener in Brescia festgenommen. „Zwei von ihnen traten in Techelsberg in Erscheinung, der dritte dürfte als Auftraggeber fungiert haben“, meint der Kärntner LKA-Chef Gottlieb Türk.

Es besteht auch der Verdacht, dass die Opfer mehr als nur Kleidung in den Koffern hatten. Denn für gewöhnlich geht es bei solchen Überfällen um viel Geld. Die Ermittlungen der Italiener und des LKA, das vom Kooperationszentrum Thörl-Maglern unterstützt wurde, laufen jedenfalls weiter.

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