Bekamen die Bauern im Vorjahr noch 40 Cent pro Liter, sind es heuer gleich um 15 weniger! Dazu kommen Probleme um die Quoten; die "Milchbombe" tickt und führt immer mehr Betroffene zur Verzweiflung.
Krisengipfel in Niklasdorf
Am Mittwoch fand einmal mehr ein Krisengipfel in Niklasdorf im Bezirk Leoben statt, auch ein belgischer Vertreter war dabei. Ergebnis: "Anfang September wird den EU-Zuständigen nochmals ein Maßnahmenkatalog übergeben", fasst Herbert Kammerhofer von der IG Milch zusammen.
Boykott angedroht
Sollte sich dann wieder nichts regen, müsse man reagieren. Konkret angedachte Form: Milchboykott. An dem sich Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Tschechien und Holland sowie, wie Kammerhofer sagt, hoffentlich Österreich beteiligen werde: "Damit würden 70 Prozent der europäischen Milchlieferung gestoppt. Dann muss sich doch endlich was tun!"
Was ist mit den Konsumenten?
Ein kleiner Tipp an Zuständige: Vielleicht sollte man einmal die Konsumenten fragen, ob sie es gut finden, unter welchem Druck unsere Bauern ständig unsere Lebensmittel produzieren müssen?
von Christa Blümel und Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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