23.12.2008 14:58 |

Abfahrt in St. Moritz

Windböen erzwingen Absage bei den Damen

Mit der für Sonntag geplanten Abfahrt in St. Moritz ist bereits der zweite Speed-Bewerb der Damen in diesem Winter abgesagt worden. Windböen machten auch zum spätestmöglichen Starttermin um 14.00 Uhr ein Rennen unmöglich. Die Veranstalter hatten früh beschlossen, den Start zum Super-G-Ausgangspunkt zu verlegen, doch auch von dort war die "Corviglia" nach langer Warterei nicht zu bezwingen. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest. Der Damen-Weltcup macht nun Weihnachtspause, nächste Station ist am 28. und 29. Dezember der Semmering mit einem Riesentorlauf und einem Slalom.

Am 6. Dezember konnte bereits in Lake Louise die zweite in dem kanadischen Skiort angesetzte Abfahrt wegen Schneefalls nicht ausgetragen werden, der Ersatztermin ist auf Cortina d'Ampezzo gelegt worden, wo von 22. bis 25. Jänner 2009 nun ein Super-G (Donnerstag), zwei Abfahrten (Freitag, Samstag) und ein Riesentorlauf (Sonntag) auf dem Programm stehen. Die einzige weitere Abfahrt vor den Weltmeisterschaften im Februar in Val d'Isere findet Mitte Jänner in Zauchensee statt. Dass dort noch eine Abfahrt eingeschoben wird, ist unwahrscheinlich, hatte es doch bereits wegen der Einschübe in Cortina Beschwerden von Mannschaftsführern wegen des strapaziösen Programms vor den Welttitelkämpfen gegeben.

Schwierige Terminsituation
"Wir kommen mit dem Speed-Programm nun wirklich ins Schleudern. Das ist schade, denn in dieser Saison gibt es ohnehin nur acht Abfahrten. Vor der WM wird es jetzt schon sehr schwierig, noch schnelle Disziplinen unterzubringen. In Cortina ist das Programm voll", sagte ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl, der auf ein Rennen am Sonntag gehofft hatte.

Wetter als Spielverderber
Zum bisher wettermäßig schwierigen Weltcup-Winter meinte er: "Objektiv betrachtet verfolgt uns das Wetter heuer, das sieht man an den Absagen und vielen Verschiebungen. Und das Wetter hat heuer sicher auch auf die Rennergebnisse Einfluss." Bereits die Super-Kombination am Freitag und der wegen der Prognosen von Sonntag auf Samstag vorverlegte Super-G in St. Moritz waren unter schwierigen Bedingungen mit Schneefall, Nebel und Wind in Szene gegangen. Am Sonntag ging dann aber überhaupt nichts mehr, denn auch der Liftbetrieb stand still.

Die Österreicherinnen haben ein paar Tage Pause und werden am 27. Dezember entweder Riesentorlauf oder Slalom (die reinen Torlauf-Spezialistinnen) trainieren. "Wir reisen dann direkt zum Semmering. Die paar Tage jetzt brauchen die Mädchen alle zum Verschnaufen", weiß Mandl.

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