Das Pärchen hatte von Mai bis September dieses Jahres in drei Einbruchsserien insgesamt einen Schaden von rund 15.000 Euro verursacht. Für die gestohlenen Kupferkabel haben die beiden sogar extra eine Garage angemietet, um das Metall aus der Ummantelung zu holen und anschließend zu verkaufen. Zur Beute zählten auch Zigaretten und Bargeld. Geplant haben die beiden ihre Taten gemeinsam. Die Grazer Schülerin gestand, in Toiletten das Fenster offen gelassen und dann nachts eingestiegen zu sein. Als das Duo dann aufgrund eines Hinweises an die Polizei aufflog, packten die beiden in den Vernehmungen aus.
Rascher Rückfall
Vor Gericht stellte sich dann heraus, dass der 23-Jährige erst im September - also unmittelbar vor einigen der ihm zur Last gelegten Taten - in Leoben wegen des gleichen Delikts zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt worden war. Richter Raimund Frei fragte den Angeklagten, warum es zu dem raschen Rückfall gekommen sei. Dieser gab sich kleinlaut: "Wegen meiner Spielsucht." "Und das junge Madl da mitreinziehen ist ja wohl eine Schweinerei," so der Richter.
Das Pärchen fasste Haftstrafen aus: Die 14-Jährige sechs Monate bedingt, ihr Freund 18 Monate, davon sechs unbedingt. Die Probezeit für seine bedingte Strafe aus Leoben wurde verlängert. Beide nahmen das - nicht rechtskräftige - Urteil an.
Symbolbild
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