Neue Bienenseuche

Steirische Imker schon in “Alarmbereitschaft”

Steiermark
04.08.2008 16:11
Unsere Imker sind in Alarmbereitschaft: Da im Nachbarland Kärnten die "Amerikanische Faulbrut", eine heimtückische Bienenseuche, ausgebrochen ist und Tausende Völker bedroht sind, fürchtet man ein Überschwappen auf die Steiermark. Derzeit besteht zwar keine akute Gefahr, dennoch ist man gerüstet.

Erst am Mittwoch hatte eine brisante Meldung aus der Schweiz für Aufruhr auch in unserem Bundesland gesorgt. Das kantonale Laboratorium Frauenfeld hatte Honigproben gefunden, die mit dem Feuerbrand-Antibiotikum Streptomycin belastet waren.

Nun kommt die nächste Hiobsbotschaft für die Imker: In Kärnten greift eine gefährliche Bienenkrankheit, genannt "Faulbrut", um sich. Tausende Bienenvölker sind in Gefahr, im Bezirk Völkermarkt mussten sogar ganze Stöcke vernichtet werden.

In unserer Landwirtschaftskammer sieht man keinen Grund zur Beunruhigung, ein großflächiger Befall - derzeit gibt es etwa drei gemeldete Faulbrut-Fälle in der Steiermark - könne ausgeschlossen werden. Imker Anton Prutsch aus St. Peter am Ottersbach hat jedenfalls vorgesorgt: "Ein frischer Wabenbau und Hygiene in der Bienenbehausung verhindert am besten eine Infektion mit der Seuche."

von Jörg Schwaiger, "Steirerkrone"

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