Foto: APA/ROBERT PARIGGER

Slalom- Ass Mario Matt hängt noch eine Saison an

03.04.2014, 16:53
Der bald 35-jährige Olympiasieger Mario Matt setzt seine Karriere fort: Gleich nach dem Urlaub meldete er sich bei seiner Skifirma Blizzard – nur noch Details sind beim neuen Vertrag zu klären.

"Ich warte noch auf eine Eingebung!" So hörten sich Mario Matts Worte bezüglich seiner Zukunft beim Saisonfinale an. Im Urlaub kam sie offenbar, diese Eingebung: Gleich danach meldete er sich bei Bernhard Knauß, dem Renndirektor seiner Skifirma Blizzard: "Wie schaut es aus mit einem neuen Vertrag?"

Skifirma Blizzard: "Jetzt liegt der Ball nur noch bei uns"

Natürlich schaut es damit gut aus. Schließlich hatte man auch bei Matts Ausrüster seit Wochen auf eine Zukunftsentscheidung des Superstars gewartet, um rund um ihn wieder ein Team aufzubauen. "Jetzt liegt der Ball nur noch bei uns", atmet Knauß deshalb auf.

Was so viel bedeutet, dass derzeit ein neuer Vertrag ausgearbeitet wird, der bereits in den nächsten Tagen fertig sein soll. Und bei dem es im Prinzip nur um Details finanzieller Natur geht. Aber dass er zum Abschluss seiner Karriere nochmals die Skifirma wechselt, hat Matt ohnehin immer dezidiert ausgeschlossen. Womit seine Unterschrift in der nächsten Woche, in der er am Freitag auch 35 Jahre alt wird, im Prinzip nur noch Formsache ist.

Kleine Kugel ebenfalls ein ganz großes Ziel

Womit auch klar ist, dass er zum Abschluss seiner unvergleichlichen Karriere auch noch um seinen goldenen Hattrick kämpft: Nach den Titeln in St. Anton 2001 sowie in Aare 2007 will er 2015 in Vail/Beaver Creek zum dritten Mal Slalom- Weltmeister werden – ein Kunststück, das bisher nur dem großen Ingemar Stenmark gelang.

Aber es gibt für den Tiroler in seiner aller Voraussicht nach wirklich letzten Saison noch ein weiteres ganz großes Ziel: Doch noch einmal die kleine Kristallkugel für den Slalomweltcup zu holen, die in seiner Trophäen- Sammlung immer noch fehlt. Nicht umsonst sagte Mario immer: "Viele Gründe, aufzuhören, gibt es ja wirklich nicht – eher ein paar, die fürs Weitermachen sprechen."

03.04.2014, 16:53
Peter Frauneder, Kronen Zeitung
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