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22.09.2017 - 05:49
Foto: APA/BARBARA GINDL

Steirische Winzer setzen zunehmend auf "Natur pur"

10.05.2011, 15:34
Bio ist in aller Munde - und auch die steirischen Weinbauern erkennen die Zeichen der Zeit. Immer mehr von ihnen keltern Biowein; die Nachfrage steigt ebenso. "Mittlerweile wird ja alles reguliert. Wir versuchen, das Vertrauen in die Natur zurückgewinnen", erklärt Fachgruppenobmann Otto Knaus. Ein Ende des Trends ist nicht absehbar.

Pioniere sind Menschen, die das Risiko nicht scheuen - immerhin verlassen sie die vertrauten Trampelpfade. Die steirischen Bioweinbauern sind mit ihren Pioniertaten nicht gescheitert, im Gegenteil: Sie können jetzt die Früchte ihrer harten, aber nachhaltigen Arbeit ernten.

Rund 50 zertifizierte Betriebe
"ORF- Moderator Didi Dorner war 1974 der Allererste", weiß Otto Knaus aus Sulztal. "Heute sind es circa 50 zertifizierte Betriebe, die etwa 200 Hektar auf biologische Art bewirtschaften." Vor zehn Jahren waren es gerade einmal 24 Hektar. Damals stellte auch Knaus um, verzichtete fortan auf Spritzmittel (Ausnahmen: Kupfer und Schwefel) und nahm in Kauf, dass der Arbeitseinsatz intensiver, der Ertrag aber geringer wurde.

"Im konventionellen Anbau gewinnen Winzer 6.500 Liter pro Hektar, bei Biowein sind es nur 1.500 bis 2.000 Liter." Dafür ist der Geschmack unverwechselbar, erklärt der Südsteirer: "Wird nicht gedüngt, holen sich die Reben die Nährstoffe aus dem Boden. Der Wein nimmt dann dessen typischen Geschmack an." Besonders prägnant ist Opok, ein Bodentyp in der südlichen und östlichen Steiermark.

Auch große Betriebe springen auf

Ein Ende des Biowein- Booms kündigt sich nicht an. Bedienten bisher vor allem kleinere und mittelgroße Individualisten den Nischenmarkt, kommen jetzt auch die Großen der Branche wie Sabathi, Neumeister oder Winkler- Hermaden zusehends auf den Geschmack. Von der Qualität dieser Tröpferl überzeugen können sich Interessierte übrigens am Samstag im Knielyhaus von Leutschach. 13 "Biowein- Steiermark"- Betriebe laden zur Verkostung (ab 18 Uhr).

von Jakob Traby und Anton Barbic, "Steirerkrone"

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