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24.09.2017 - 22:02
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Arnold Schwarzenegger und Donald Trump
Foto: face to face / Video: kameraOne

Schwarzenegger lästert über Trumps Umfragewerte

22.03.2017, 10:03

Arnold Schwarzenegger gibt dem US- Präsidenten erneut Kontra. In einem Video attackiert der Schauspieler und Ex- Politiker seinen Widersacher Donald Trump, indem er sich über dessen niedrige Umfragewerte lustig macht. Nur noch 37 Prozent der Amerikaner unterstützen Trump. Trump kritisierte Schwarzenegger, der seine Sendung "Celebrity Apprentice" übernommen hatte, zuvor wiederholt auf Twitter wegen der schlechten Quoten der Show.

In einem Video, das Schwarzenegger am Dienstag via Twitter mit den Worten "Ich habe da einen Ratschlag", an "realDonaldTrump ", den persönlichen Twitteraccount des US- Präsidenten, schickte, nimmt er dessen schlechte Umfragewerte aufs Korn und fordert ihn auf, sich endlich aus dem Weißen Haus zu trauen und sich vor Ort anzuschauen, was er den Leuten antue. Konkret meinte Schwarzenegger damit Schulprogramme, die dem Sparstift Trumps zum Opfer fallen sollen.

Arnold Schwarzenegger und Donald Trump
Foto: face to face

"Die Quoten sind ermittelt und du wurdest niedergemacht", sagt Schwarzenegger in dem Clip zu Trump. Und weiter: "Wow, jetzt bist du nur noch in den 30ern? Aber was erwartest du, wenn du Freizeitprogramme für arme Kinder nach der Schule und Essen auf Rädern streichst?" Schwarzenegger rät Trump, sich mal selbst aus dem Weißen Haus zu trauen und sich eine Mittelschule anzuschauen: "Die Hart Middle School ist nur ein paar Meilen von dir weg. Ich nehme dich mit und du kannst sehen, wie gut die Programme funktionieren. Was du da fabrizierst, hat nichts damit zu tun, Amerika wieder großartig zu machen."

Der ehemaligen "Governator" setzt sich "Enterpress News" zufolge schon seit Jahrzehnten für Sport- und Freizeitprogramme nach der Schule ein, um Kindern aus ökonomisch schwachen Gegenden eine Alternative zu Gangs zu geben.

Arnold Schwarzenegger 2016 zu Besuch in Kitzbühel
Foto: SAMUEL KUBANI/AFP

Schwarzenegger und Trump bekriegen sich seit dem Amtsantritt des US- Präsidenten regelmäßig via sozialer Medien. Losgetreten wurde der Zwist von Trump, der sich wiederholt hämisch über Schwarzeneggers schlechte Quoten bei der TV- Show "Celebrity Apprentice" äußerte. Schwarzenegger hatte die Moderation der Sendung von Trump übernommen, diese aber mittlerweile wieder hingeschmissen.  Sein nächstes Ziel ist es, einen republikanischen Sitz im US- Senat zu erringen, um dort gegen Trump zu kämpfen.

Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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